Übersicht Heizkurve

Inhalt
Heiz- und Kühlkurve einfach erklärt
1. Steilheit
2. Parallelverschiebung
3. Vorlauf Minimum / Maximum
Rechenbeispiel Kühlen
Welche Werte gelten bei nicht verknüpften Eingängen?
Der Vorlauf wird bei steigender Außentemperatur nicht kälter
Kurve ausprobieren
Baustein Heizkurve (Eingänge, Ausgänge, Parameter)
Baustein Heiz- Kühlkurve (Eingänge, Ausgänge, Parameter)

Heiz- und Kühlkurve einfach erklärt

Der Baustein berechnet automatisch die richtige Vorlauftemperatur (die Wassertemperatur, die zum Mischer geschickt wird) – passend zur aktuellen Außentemperatur. Der Grundgedanke: Je kälter es draußen ist, desto mehr muss geheizt werden; je heißer es draußen ist, desto mehr muss gekühlt werden. So muss niemand von Hand nachregeln.

Bei rund 20 °C Außentemperatur liegt der Vorlauf genau auf dem Raumsollwert (Neutralpunkt). Erst darunter (Heizen) bzw. darüber (Kühlen) weicht er davon ab.

1. Steilheit (Eingang „Heizkurve“ bzw. „Kühlkurve“)

Die Steilheit bestimmt, wie stark der Vorlauf auf eine Änderung der Außentemperatur reagiert – vergleichbar mit einer Empfindlichkeit oder Verstärkung. Ein größerer Wert macht die Kurve steiler, ein kleinerer flacher.

Beispiel Heizen – Raumsollwert 22 °C, bei +5 °C Außentemperatur:

Steilheit0,250,51,0
Vorlaufca. 26 °Cca. 31 °Cca. 39 °C

Gleiche Außentemperatur, aber je größer die Steilheit, desto wärmer der Vorlauf. Beim Kühlen ist es umgekehrt: größere Steilheit → kälterer Vorlauf bei gleicher Außentemperatur (mehr Kühlung).

Wichtig: Die Steilheit ist immer positiv einzugeben – auch für die Kühlkurve. Die Umkehrung Heizen/Kühlen macht der Baustein selbst. Ein negativer Wert würde die Kurve spiegeln und genau das Gegenteil bewirken. Die Steuerung lässt negative Werte deshalb nicht zu: Sie rechnet mit dem Betrag weiter und gibt in der Diagnose (Programm) eine Fehlermeldung mit Baustein und Wert aus. Der Wert selbst wird dabei nicht geändert – er ist am Baustein zu korrigieren.

Tipp: Übliche Werte liegen klein (Heizen ca. 0,2–1,5, Kühlen ca. 0,1–0,3). Ein sehr großer Wert (z. B. 5) führt dazu, dass der Vorlauf sofort an die Min-/Max-Grenze läuft und sich dann scheinbar „nichts mehr ändert“.

2. Parallelverschiebung (Eingänge „Heizen/Kühlen Parallelverschiebung“)

Die Parallelverschiebung hebt oder senkt die gesamte Kurve um einen festen Betrag – unabhängig von der Außentemperatur. Sie wird einfach zur berechneten Vorlauftemperatur addiert.

Wichtig: Sie wirkt in beiden Betriebsarten gleich (sie wird nicht umgekehrt):

Damit gilt durchgängig: „+ = wärmer, - = kälter“. Das entspricht der „Niveau“-Einstellung üblicher Wärmepumpenregler.

Anwendung: Die Räume sind gleichmäßig – also bei jeder Außentemperatur – etwas zu kühl? Dann die Parallelverschiebung erhöhen, statt an der Steilheit zu drehen. Faustregel: ca. 3 °C Vorlauf bewirken grob 1 °C im Raum.

3. Vorlauf Minimum / Maximum

Diese Parameter begrenzen das Ergebnis nach unten und oben (Schutzgrenzen):

Rechenbeispiel Kühlen

Bei Hitze senkt die Kühlkurve den Vorlauf unter den Raumsollwert. Es wäre falsch, wenn der Vorlauf bei Hitze über dem Raumsollwert läge – dann würde nicht gekühlt, sondern geheizt. Folgendes Beispiel zeigt die Berechnung Schritt für Schritt.

Vorgaben:

Raumsollwert (RS)22 °C
Außentemperatur (AT)32 °C
Kühlen Freigabe (FK)1 (Kühlkurve aktiv)
Kühlkurve / Steilheit (KK)0,2
Kühlen Parallelverschiebung (KP)+1 °C
Kühlen Vorlauf Minimum / Maximum18 °C / 25 °C
Kühlen Raumfühlereinfluss0 %

Berechnung:

SchrittRechnungErgebnis
1. Abstand zum Neutralpunkt (20 °C), doppelt gewichtet(32 − 20) × 224
2. Krümmungsfaktor der Kurve aus Sollwert und Außentemperatur22 hoch (32 / (320 − 4 × 32)) = 22 hoch 0,167ca. 1,67
3. Absenkung gegenüber dem Sollwert0,55 × 0,2 × 1,67 × 24ca. 4,4 K
4. Vorlauf aus der Kurve22 − 4,417,6 °C
5. Parallelverschiebung addieren17,6 + 118,6 °C
6. Begrenzung auf Minimum/Maximum18,6 liegt zwischen 18 und 2518,6 °C am Ausgang VS

Mit Raumfühlereinfluss: Wäre zusätzlich der Kühlen Raumfühlereinfluss auf 50 % gestellt und der Raum mit 24 °C um 2 K zu warm, ergibt sich aus der Abweichung Soll − Ist = 22 − 24 = −2 ein Zuschlag von −2 / 100 × 50 = −1 K. Der Vorlauf sinkt damit auf 17,6 °C und wird durch das Kühlen-Minimum auf 18,0 °C begrenzt – der Taupunktschutz greift also vor der Regelung.

Die gleiche Rechnung für weitere Steilheiten (Raumsollwert 22 °C, ohne Parallelverschiebung, Kühlen Minimum 18 °C):

Steilheit Kühlkurve0,10,20,5
Außentemperatur 28 °Cca. 20,7 °Cca. 19,3 °C18,0 °C (begrenzt)
Außentemperatur 32 °Cca. 19,8 °C18,0 °C (begrenzt)18,0 °C (begrenzt)

Wichtig: Die Kühlkurve ist deutlich flacher einzustellen als die Heizkurve – üblich sind ca. 0,1–0,3. Der nutzbare Bereich zwischen Raumsollwert und Taupunkt beträgt nur wenige Kelvin; bei größeren Steilheiten läuft der Vorlauf sofort auf das Kühlen-Minimum und die Kurve wirkt dann wie eine feste Temperatur.

Welche Werte gelten bei nicht verknüpften Eingängen?

Nicht verknüpfte Eingänge werden nicht automatisch als 0 gerechnet – der Baustein setzt sinnvolle Ersatzwerte ein. Die folgende Übersicht gilt für beide Bausteine (Heizkurve und Heiz-/Kühlkurve).

Eingangnicht verknüpftverknüpft mit Wert 0
FG Freigabefreigegebengesperrt, Ausgang 0
RS Raumsollwert22 °C20 °C
RT Raumtemperatur0 °C0 °C
AT Außentemperatur0 °C0 °C
HK Heizkurve / KK Kühlkurve0,50,1 (0 ist nicht rechenbar)
HP / KP / PV Parallelverschiebung0 (keine Verschiebung)0 (keine Verschiebung)
FK Kühlen FreigabeHeizkurve wird gerechnetHeizkurve wird gerechnet
AA Außenabschaltung (nur Heizkurve)keine AbschaltungAbschaltung ab 1 °C Außentemperatur

Raumsollwert (RS) auf 0 bzw. nicht verknüpft

Der Raumsollwert wirkt dabei doppelt: Er ist der Ausgangspunkt der Kurve (Vorlauf bei 20 °C Außentemperatur) und geht zusätzlich in den Krümmungsfaktor ein. Typischer Fall aus der Praxis: Nach einem Neustart hat der Sollwert (z. B. eine KNX-Adresse) noch keinen Wert und ist damit 0 – gerechnet wird dann mit 20 °C statt der gewünschten 22 °C, der Vorlauf ist also einige Kelvin zu niedrig, bis der Sollwert eintrifft. Den Sollwert daher nach dem Start aktiv senden lassen.

Raumtemperatur (RT) auf 0 bzw. nicht verknüpft

Regel: Einen Raumfühlereinfluss größer 0 nur einstellen, wenn der Eingang Raumtemperatur tatsächlich verknüpft ist und einen plausiblen Wert liefert. Andernfalls den Raumfühlereinfluss auf 0 lassen und den Fühlerausfall zusätzlich über die Freigabe absichern.

Der Vorlauf wird bei steigender Außentemperatur nicht kälter

Bleibt der Vorlauf im Kühlbetrieb konstant oder steigt er sogar an, liegt es fast immer an einem der folgenden Punkte:

  1. Steilheit negativ eingegeben. Häufigste Ursache: Für den Kühlbetrieb wird ein negativer Wert eingetragen. Der Baustein kehrt die Kurve jedoch selbst um. Aktuelle Steuerungen rechnen deshalb mit dem Betrag und melden den Wert in der Diagnose (Programm) als Fehler – ältere Versionen haben die Kurve gespiegelt, der Vorlauf ist dort mit steigender Außentemperatur angestiegen und am Kühlen Vorlauf Maximum hängen geblieben. Die Kühlkurve immer positiv eingeben (z. B. 0,2).
  2. Begrenzung erreicht. Liegt das Ergebnis am Kühlen Vorlauf Minimum (Taupunktschutz) oder am Kühlen Vorlauf Maximum, ändert sich der Ausgang trotz steigender Außentemperatur nicht mehr. Ist der Vorlauf zu früh am Minimum, die Steilheit verringern.
  3. Kühlen Freigabe fehlt. Ohne Signal am Eingang FK wird die Heizkurve gerechnet. Diese wird nach unten durch das Heizen Vorlauf Minimum begrenzt und bleibt dort stehen.
  4. Raumfühlereinfluss ohne Raumtemperatur. Ist der Raumfühlereinfluss größer 0, der Eingang RT aber nicht verknüpft (also 0 °C), hebt der Zuschlag den Vorlauf stark an – er bleibt am Kühlen Vorlauf Maximum stehen.
  5. Außentemperatur ändert sich nicht. Den Wert am Eingang AT prüfen. Trifft kein neuer Messwert ein, rechnet der Baustein weiter mit dem letzten empfangenen Wert.


Kurve ausprobieren

Die folgende Darstellung rechnet mit derselben Formel wie die Steuerung. Über die Regler lässt sich ausprobieren, wie sich Steilheit, Parallelverschiebung, Grenzwerte und Raumfühlereinfluss auswirken. Die durchgezogene Linie ist der Wert am Ausgang VS, die gestrichelte Linie zeigt die Rechnung vor der Begrenzung durch Minimum und Maximum. Die jeweils andere Betriebsart wird blass mitgezeichnet.





Baustein Heizkurve

Mit diesem Funktionsbaustein wird eine Heizkurve berechnet.



Eingänge

FG
Freigabe
Freigabe. Ist dieser Eingang nicht belegt, ist die Berechnung automatisch freigegeben. Ohne Freigabe wird als Vorlauf Sollwert 0 ausgegeben. Ist dieser mit der Logik Mischer verknüpft, fährt dieser bei Sollwert 0 zu und schaltet die Heizkreispumpe ab.
RS
Raumsollwert*
Sollwert für die zu erreichende Raumtemperatur. Ist dieser Eingang nicht verknüpft, wird mit 22 °C gerechnet. Ist er verknüpft und liefert 0 oder einen negativen Wert, wird mit 20 °C gerechnet - mit einem Sollwert von 0 °C wäre die Kurve nicht sinnvoll berechenbar.
RT
Raumtemperatur
Raumtemperatur. Dieser Eingang ist optional. Wenn dieser Eingang belegt ist und im Parameter "Raumfühlereinfluss" ein Wert größer 0 eingestellt ist, erfolgt bei zu niedriger Raumtemperatur eine Erhöhung bzw. bei zu hoher eine Verringerung der Vorlauftemperatur. Ist dieser Eingang nicht verknüpft oder liefert er 0, wird mit 0 °C gerechnet - es gibt hier keinen Ersatzwert. Der Parameter "Raumfühlereinfluss" muss in diesem Fall auf 0 stehen, sonst wird der Vorlauf stark verfälscht.
AT
Außentemperatur*
Außentemperatur.
HK
Heizkurve/Steilheit*
Steilheit der Heizkurve. Sie beeinflusst die Berechnung der Vorlauf Solltemperatur anhand der Außentemperatur und ist immer positiv einzugeben (übliche Werte 0,2 bis 1,5): Je größer der Wert, desto wärmer der Vorlauf bei tiefer Außentemperatur. Ein negativer Wert würde die Kurve spiegeln und ist deshalb nicht zulässig: Die Steuerung rechnet mit dem Betrag (aus -0,4 wird 0,4) und meldet den Wert als Fehler in der Diagnose (Programm). Ist dieser Eingang nicht verknüpft, wird mit 0,5 gerechnet, der Wert 0 wird durch 0,1 ersetzt.
PV
Parallelverschiebung
Dieser Wert wird zur berechneten Vorlauf Solltemperatur addiert.
AA Außenabschaltung Außenabschaltung. Ist dieser Eingang verknüpft wird ab dieser Temperatur der Ausgang auf 0 gesetzt. Hysterese ist 1 Grad. Ist die Temperatur beispielsweise auf 20 Grad eingestellt, wird die Außenabschaltung bei 21 Grad aktiv und 19 Grad inaktiv.

Ausgänge

VS
Vorlauf Sollwert
Berechneter Vorlauf Sollwert - wird üblicherweise mit der Logik Mischer verknüpft.
AA Außenabschaltung aktiv Ausgang 1 wenn Außenabschaltung aktiv.



Parameter

Vorlauf Minimum
Vorlauf Minimum. Die berechnete Solltemperatur wird auf dieses Minimum begrenzt.
Vorlauf Maximum
Vorlauf Maximum. Die berechnete Solltemperatur wird auf dieses Maximum begrenzt. Wichtig: Besonders bei Fußbodenheizungen sollte hier eine Begrenzung vorgegeben werden. Bei Fußbodenheizungen ist zudem immer zu prüfen ob ein thermisches Sicherungsventil vorhanden ist. Bei unsachgemäßer Parametrierung oder Hardwarefehlern können sonst Schäden an der Anlage entstehen.
Raumfühlereinfluss
Hier kann ein Raumfühlereinfluss in Prozent angegeben werden. Ist am Eingang Raumtemperatur ein Wert verknüpft, wird die Abweichung Soll-Istwert prozentual auf den Vorlauf Sollwert addiert.


Baustein Heiz- Kühlkurve


Mit diesem Funktionsbaustein wird eine Heizkurve und eine Kühlkurve berechnet.



Eingänge

FG
Freigabe gesamt
Freigabe der Berechnung. Ist dieser Eingang nicht belegt, ist die Berechnung automatisch freigegeben. Ohne Freigabe wird als Vorlauf Sollwert 0 ausgegeben. Ist dieser mit der Logik Mischer verknüpft, fährt dieser bei Sollwert 0 zu und schaltet die Heizkreispumpe ab.
RS
Raumsollwert*
Sollwert für die zu erreichende Raumtemperatur. Ist dieser Eingang nicht verknüpft, wird mit 22 °C gerechnet. Ist er verknüpft und liefert 0 oder einen negativen Wert, wird mit 20 °C gerechnet - mit einem Sollwert von 0 °C wäre die Kurve nicht sinnvoll berechenbar.
RT
Raumtemperatur
Raumtemperatur. Dieser Eingang ist optional. Wenn dieser Eingang belegt ist und im Parameter "Raumfühlereinfluss" ein Wert größer 0 eingestellt ist, erfolgt bei zu niedriger Raumtemperatur eine Erhöhung bzw. bei zu hoher eine Verringerung der Vorlauftemperatur. Ist dieser Eingang nicht verknüpft oder liefert er 0, wird mit 0 °C gerechnet - es gibt hier keinen Ersatzwert. Der Parameter "Raumfühlereinfluss" muss in diesem Fall auf 0 stehen, sonst wird der Vorlauf stark verfälscht.
AT
Außentemperatur*
Außentemperatur.
HK
Heizkurve*
Steilheit der Heizkurve. Sie beeinflusst die Berechnung der Vorlauf Solltemperatur anhand der Außentemperatur und ist immer positiv einzugeben (übliche Werte 0,2 bis 1,5): Je größer der Wert, desto wärmer der Vorlauf bei tiefer Außentemperatur. Ein negativer Wert würde die Kurve spiegeln und ist deshalb nicht zulässig: Die Steuerung rechnet mit dem Betrag (aus -0,4 wird 0,4) und meldet den Wert als Fehler in der Diagnose (Programm). Ist dieser Eingang nicht verknüpft, wird mit 0,5 gerechnet, der Wert 0 wird durch 0,1 ersetzt.
HP
Heizen Parallelverschiebung
Dieser Wert wird zur berechneten Vorlauf Solltemperatur addiert.
FK
Kühlen Freigabe
Freigabe kühlen. Ist dieser Eingang nicht belegt, wird immer die Heizkurve berechnet. Bei Freigabe wird die Kühlkurve statt der Heizkurve am Ausgang ausgegeben.
KK
Kühlkurve
Steilheit der Kühlkurve. Sie beeinflusst die Berechnung der Vorlauf Solltemperatur anhand der Außentemperatur und ist - genau wie die Heizkurve - immer positiv einzugeben (übliche Werte 0,1 bis 0,3): Je größer der Wert, desto kälter der Vorlauf bei hoher Außentemperatur. Ein negativer Wert würde die Kurve spiegeln (der Vorlauf würde mit steigender Außentemperatur ansteigen) und ist deshalb nicht zulässig: Die Steuerung rechnet mit dem Betrag (aus -0,4 wird 0,4) und meldet den Wert als Fehler in der Diagnose (Programm). Ist dieser Eingang nicht verknüpft, wird mit 0,5 gerechnet, der Wert 0 wird durch 0,1 ersetzt.
KP
Kühlen Parallelverschiebung
Dieser Wert wird zur berechneten Vorlauf Solltemperatur addiert.



Ausgänge

VS
Vorlauf Sollwert
Berechneter Vorlauf Sollwert - wird üblicherweise mit der Logik Mischer verknüpft.



Parameter

Heizen Vorlauf Minimum
Vorlauf Minimum Heizkurve. Die berechnete Solltemperatur wird auf dieses Minimum begrenzt.
Heizen Vorlauf Maximum
Vorlauf Maximum Heizkurve. Die berechnete Solltemperatur wird auf dieses Maximum begrenzt. Wichtig: Besonders bei Fußbodenheizungen sollte hier eine Begrenzung vorgegeben werden. Bei Fußbodenheizungen ist zudem immer zu prüfen ob ein thermisches Sicherungsventil vorhanden ist. Bei unsachgemäßer Parametrierung oder Hardwarefehlern können sonst Schäden an der Anlage entstehen.
Heizen Raumfühlereinfluss
Hier kann ein Raumfühlereinfluss in Prozent angegeben werden. Ist am Eingang Raumtemperatur ein Wert verknüpft, wird die Abweichung Soll-Istwert prozentual auf den Vorlauf Sollwert addiert.
Kühlen Vorlauf Minimum Vorlauf Minimum Kühlkurve. Die berechnete Solltemperatur wird auf dieses Minimum begrenzt. Wichtig: Hier sollte immer eine Begrenzung vorgegeben werden damit bei unsachgemäßer Parametrierung keine Schäden durch Kondensation entstehen können.
Kühlen Vorlauf Maximum Vorlauf Maximum Kühlkurve.
Kühlen Raumfühlereinfluss Hier kann ein Raumfühlereinfluss in Prozent angegeben werden. Ist am Eingang Raumtemperatur ein Wert verknüpft, wird die Abweichung Soll-Istwert prozentual auf den Vorlauf Sollwert addiert. Im Kühlbetrieb bedeutet das: Bei zu warmem Raum sinkt der Vorlauf (es wird stärker gekühlt), bei zu kühlem Raum steigt er.


Siehe auch allgemeine Parameter aller Funktionsbausteine.