Warmwasserladung| Dieser Funktionsbaustein lädt einen Warmwasserspeicher und überwacht das
Legionellenprogramm. Er ist der Verbraucher mit Vorrang: Warmwasser geht in fast jeder
Anlage der Heizung vor. Geladen wird nach dem Fühler oben, wahlweise zusätzlich nach dem Fühler unten - dann wird der Speicher durchgeladen. Den Transport übernimmt eine Ladepumpe, ein Umschaltventil oder beides; was nicht gebraucht wird, bleibt stumm. Den Bedarf meldet der Baustein als Wärmeanforderung im Format dieses Bausteinsatzes - ein Bit und die gewünschte Temperatur. Das Legionellenprogramm heizt nicht nur auf, es prüft auch den Erfolg. Es startet an den eingestellten Wochentagen zur eingestellten Uhrzeit oder von Hand über den Eingang LS, heizt den Speicher auf die Solltemperatur und beginnt erst dann die Haltezeit zu zählen. Wird zwischendurch Wasser gezapft und die Temperatur fällt, läuft die Haltezeit weiter, wird aber nicht gezählt - sonst wäre sie an einem normalen Morgen nie voll. Erst wenn die Haltezeit erreicht ist, meldet der Ausgang LE Erfolg, und der Statustext nennt das Datum. Wird die Solltemperatur bis zum Ablauf der Maximaldauer nicht erreicht, endet der Durchgang als Störung und LE bleibt 0. Zustand und Zeiten des Programms bleiben über einen Neustart erhalten. Fällt die Steuerung mitten in der Ausheizung aus, läuft der Durchgang danach an derselben Stelle weiter - sofern es noch derselbe Tag ist und die Maximaldauer nicht abgelaufen ist. Sonst beginnt der Baustein sauber von vorn, ohne eine Störung zu melden. Der Vorrang wird nicht hier eingestellt, sondern beim Baustein Wärmeanforderung: dort bekommt die Anforderung dieses Bausteins die Vorrangart "unterdrückend" und die Art "Warmwasser". In einer Anlage ohne Sammler legt man stattdessen den Ausgang LA auf den Eingang SP des Heizkreises. Verbrühungsschutz ist nicht Aufgabe dieses Bausteins. Wer den Speicher auf 60 bis 65 °C ausheizt, braucht in der Anlage eine Mischautomatik, die das Wasser vor der Zapfstelle wieder herunterkühlt. Ein eigenes Bedienelement gibt es nicht. Für die Visualisierung genügen eine Textanzeige am Ausgang ST und Wertanzeigen an TO, TU und BT; die Variable für den Statustext muss vom Datentyp Zeichenkette sein. LE und SR eignen sich als Statussymbole. Legt man SO, BA und LS auf Adressen, sind Sollwert, Betriebsart und die einmalige Ausheizung aus der Visualisierung heraus bedienbar. |
Ablauf |
||
| Sollwert. In der Betriebsart Automatik gilt innerhalb der Freigabezeit am Eingang ZP der Sollwert SO, außerhalb der reduzierte Sollwert SA. Ist SA nicht verknüpft, wird stattdessen SO um den Parameter Absenkung verringert. Dauerbetrieb und Einmalladung verwenden immer SO, die Betriebsart Aus lädt nicht. In jedem Fall begrenzt die Maximaltemperatur des Speichers den Sollwert. |
||
| Laden. Die Ladung startet, sobald der Fühler oben unter den Sollwert abzüglich der Einschalthysterese fällt. Sie endet bei Fühlerart oben allein, sobald oben der Sollwert zuzüglich der Ausschalthysterese steht; bei oben und unten erst, wenn auch unten dieser Wert erreicht ist und oben mindestens der Sollwert steht. Erreicht der obere Fühler die Maximaltemperatur, endet die Ladung in jedem Fall. |
||
| Anforderung. Solange geladen wird, steht am Ausgang AN das Bit und an AT der Sollwert zuzüglich der Überhöhung. Ohne Ladung ist AT gleich 0. Die Form der Meldung lässt sich auf nur Bit oder nur Temperatur umstellen, falls der Erzeuger nur eines davon auswertet. |
||
| Ladepumpe und Umschaltventil. Die Pumpe läuft nach der Einschaltverzögerung an und nach dem Ende der Ladung noch den Nachlauf weiter; Mindestlaufzeit und Mindeststillstandszeit verhindern Takten. Das Umschaltventil steht bei der Ladeart Umschaltventil genau so lange wie die Ladung. Ist zusätzlich eine Pumpe im Spiel, bleibt es den ganzen Nachlauf stehen - sonst drückte die noch laufende Pumpe heißes Wasser in den Heizkreis. Ebenso lange bleibt LA stehen. |
||
| Ladefreigabe über Vorlauf. Ist sie eingeschaltet, läuft die Ladepumpe erst an, wenn der Vorlauf des Erzeugers um die Mindestdifferenz wärmer ist als der Speicher oben. Die Wärmeanforderung bleibt davon unberührt - sonst käme der Erzeuger nie hoch. Vorgabe ist aus. |
||
| Legionellen. BEREIT wartet auf den Termin oder auf LS. In AUFHEIZEN gilt die Legionellen-Solltemperatur als Speichersollwert, LG und ZS stehen auf 1. Ist der Messfühler am Sollwert, wechselt der Baustein nach HALTEN und zählt die Haltezeit, solange die Temperatur steht. Ist die Haltezeit voll, gilt der Durchgang als erfolgreich. Wird die Maximaldauer überschritten oder fällt währenddessen ein Fühler aus, endet er als Störung. |
||
| Maximaltemperatur und Legionellen. Liegt die Maximaltemperatur des Speichers unter der Legionellen-Solltemperatur, wäre diese nie erreichbar. Der Baustein startet den Durchgang dann gar nicht erst, sondern meldet sofort eine Störung und nennt den Grund im Statustext. |
||
| Grenzen weiter hinten in der Kette. Auch der Sammler Wärmeanforderung (Parameter Anforderung maximal) und der Wärmeerzeuger (Sollwert maximal) begrenzen die Ausheizung. Beide müssen mindestens die Legionellen-Solltemperatur zuzüglich aller Überhöhungen zulassen. |
||
| Vorrang und Maximaldauer. Die Legionellen-Maximaldauer muss kleiner sein als die Vorrang Maximaldauer des Sammlers. Sonst verliert die Ausheizung mittendrin ihren Vorrang und wird nicht mehr fertig. |
||
| Einmalladung. Betriebsart 2 lädt den Speicher einmal voll. Danach - spätestens nach der eingestellten Maximaldauer - schreibt der Baustein die 0 auf die Variable am Eingang BA zurück, die Visualisierung zeigt also wieder Automatik. Liegt BA nicht auf einer Variablen, endet die Einmalladung trotzdem und wartet darauf, dass BA die 2 verlässt. |
||
| Antiblockierfunktion. Zum eingestellten Wochentag und zur eingestellten Stunde läuft die Ladepumpe kurz an, damit sie nach einem langen Stillstand nicht festsitzt. Ein Ladewunsch bricht den Freifahrlauf sofort ab; während einer Ausheizung startet er gar nicht. |
Beispiel |
||
| Ein Einfamilienhaus mit Gasbrennwertkessel, einem Heizkreis und einem 300-Liter-Warmwasserspeicher mit Ladepumpe. |
||
| Am Warmwasserbaustein: Fühler oben allein, Sollwert 50 °C über eine Adresse, Überhöhung 10 K, Ladepumpe mit 60 s Nachlauf. Legionellenprogramm ein, Samstag 02:00, 65 °C, 15 min Haltezeit, Maximaldauer 180 min. Die Maximaltemperatur des Speichers steht auf 65 °C - also nicht niedriger als die Legionellen-Solltemperatur. |
||
| Am Sammler Wärmeanforderung: Anforderung 1 bekommt AN und AT des Warmwasserbausteins, heißt "Warmwasser", Art Warmwasser, Vorrang unterdrückend. Anforderung 2 bekommt den Heizkreis, Art Heizung, kein Vorrang. Anforderung maximal 80 °C, Vorrang Maximaldauer 240 min - größer als die Legionellen-Maximaldauer. |
||
| Am Wärmeerzeuger: AN und AT vom Sammler, dazu der Ausgang WW des Sammlers auf den Eingang WW des Erzeugers. Damit hebt eine Warmwasseranforderung die Abschaltgrenze über die Außentemperatur auf - im Sommer bleibt das Warmwasser warm, ohne dass der Kessel für die Heizung läuft. |
||
| Ergebnis: Tagsüber hält die Anlage 50 °C im Speicher. Fällt der Speicher unter 45 °C, fordert der Baustein 60 °C an, der Heizkreis wird für die Dauer der Ladung zurückgestellt. Samstagnacht heizt die Anlage auf 65 °C aus und meldet am Ausgang LE, dass es geklappt hat. |
Eingänge |
||
| TO |
Speichertemperatur oben |
Misst den oberen Bereich des Speichers und startet die Ladung. Pflichteingang. Nicht verknüpft - oder außerhalb von -50 bis 150 °C - meldet der Baustein eine Störung, lädt nicht und fordert keine Wärme an. |
| TU |
Speichertemperatur unten |
Misst den unteren Bereich und beendet die Ladung, wenn die Fühlerart oben und unten gewählt ist. Optional. Nicht verknüpft: die Ladung endet allein nach dem oberen Fühler. Verlangt ihn die Fühlerart oder der Legionellen-Messfühler, meldet ein fehlender unterer Fühler eine Störung. |
| SO |
Sollwert Warmwasser |
Die Temperatur, auf die der Speicher geladen wird. Optional. Nicht verknüpft oder kleiner gleich 0: es gelten 50 °C. Auf eine Adresse gelegt, ist der Sollwert aus der Visualisierung heraus verstellbar. |
| SA |
Sollwert reduziert |
Gilt in der Betriebsart Automatik außerhalb der Freigabezeit. Optional. Nicht verknüpft: stattdessen gilt der Sollwert abzüglich des Parameters Absenkung. |
| ZP |
Zeitprogramm Freigabe |
Ungleich 0 gibt die Ladung auf den vollen Sollwert frei, 0 schaltet auf den reduzierten Sollwert um. Wirkt nur in der Betriebsart Automatik. Optional. Nicht verknüpft: es gilt immer der volle Sollwert. |
| BA |
Betriebsart |
0 Automatik, 1 Dauerbetrieb (immer voller Sollwert), 2 Einmalladung, 3 Aus. Ein unbekannter Wert gilt als Automatik. Optional. Nicht verknüpft: Automatik. Nach einer Einmalladung schreibt der Baustein die 0 auf die verknüpfte Variable zurück. |
| LS |
Legionellen starten |
Startet einen Durchgang von Hand, unabhängig von Wochentag und Uhrzeit, und übersteuert das Zeitprogramm. Liegt der Eingang auf einer Adresse, wird jedes Telegramm mit einem Wert ungleich 0 ausgewertet - auch ein zweites mit demselben Wert. Bei einer gezeichneten Verbindung wird der Wechsel von 0 auf ungleich 0 ausgewertet. Ein dauerhaft anstehendes Signal startet genau einen Durchgang. Optional. Nicht verknüpft: es wird nie von Hand gestartet. |
| VL |
Vorlauftemperatur Erzeuger |
Wird für die Ladefreigabe über den Vorlauf gebraucht. Optional. Nicht verknüpft: die Ladefreigabe über den Vorlauf bleibt wirkungslos, auch wenn der Parameter eingeschaltet ist. |
| FR |
Freigabe |
0 sperrt den Baustein, ungleich 0 gibt ihn frei. Optional. Nicht verknüpft: der Baustein gilt als freigegeben. |
| SP |
Sperren |
Ungleich 0 sperrt: Ladung, Pumpe und Ventil gehen aus. Optional. Nicht verknüpft: nie gesperrt. |
Ausgänge |
||
| PU |
Ladepumpe |
1 solange die Ladepumpe laufen soll, einschließlich Nachlauf und Freifahrlauf. Bleibt bei der Ladeart Umschaltventil stumm. |
| UV |
Umschaltventil Warmwasser |
1 solange das Ventil auf Warmwasser stehen soll. Bleibt bei der Ladeart Ladepumpe stumm. |
| AN |
Wärmeanforderung |
1 solange Wärme gebraucht wird. Geht auf einen Anforderungseingang des Bausteins Wärmeanforderung. |
| AT |
Anforderung Temperatur |
Gewünschte Vorlauftemperatur am Erzeuger, also Sollwert zuzüglich Überhöhung. Ohne Anforderung 0. |
| LA |
Ladung aktiv |
1 solange geladen wird, bei Ladearten mit Ventil auch während des Nachlaufs. In einer Anlage ohne Sammler auf den Eingang SP des Heizkreises legen - das ist der Warmwasservorrang. Der Frostschutz des Heizkreises läuft trotz Sperre weiter. |
| LG |
Legionellenprogramm aktiv |
1 während Aufheizen und Halten. |
| LE |
Legionellen erfolgreich |
1, wenn der letzte Durchgang die Solltemperatur erreicht und lange genug gehalten hat. Kein Impuls, sondern ein Zustand: der Wert bleibt bis zum nächsten Durchgang stehen und überdauert einen Neustart. Das Datum steht im Statustext. |
| ZS |
Zirkulation Sonderbetrieb |
1 während der Ausheizung. Geht auf den gleichnamigen Eingang der Zirkulationspumpe. Ob diese deshalb mitläuft oder abschaltet, entscheidet dort der Parameter Verhalten bei Sonderbetrieb - Vorgabe ist mitlaufen, damit auch die Zirkulationsleitung ausgeheizt wird. |
| ST |
Statustext |
Klartext für eine Textanzeige, zum Beispiel "Speicher 48.0 C, laedt auf 55.0 C" oder "Legionellen: haelt noch 12 min". Die Variable muss vom Datentyp Zeichenkette sein. |
| SR |
Störung |
1 bei fehlendem oder unplausiblem Fühler und bei einem fehlgeschlagenen Legionellendurchgang. Den Grund nennt der Statustext. |
| BT |
Betriebsstunden Ladepumpe |
Laufzeit der Ladepumpe in Stunden. Bleibt über einen Neustart erhalten. |
Parameter |
||
| Fühler |
Oben allein: die Ladung endet, sobald der obere Fühler den Sollwert hat. Oben und unten: sie endet erst, wenn auch unten der Sollwert steht - der Speicher wird durchgeladen und braucht dafür den Eingang TU. Vorgabe: oben allein. |
|
| Einschalthysterese |
So weit darf der obere Fühler unter den Sollwert fallen, bevor die Ladung startet. Vorgabe 5 K. |
|
| Ausschalthysterese |
So weit über dem Sollwert endet die Ladung. Vorgabe 0 K. |
|
| Absenkung |
Außerhalb der Freigabezeit gilt der Sollwert abzüglich dieses Wertes. Wird nur verwendet, wenn der Eingang SA nicht verknüpft ist. Vorgabe 10 K. |
|
| Maximaltemperatur Speicher |
Anlagenschutz: darüber wird nicht geladen. Begrenzt auch das Legionellenprogramm - liegt sie unter dessen Solltemperatur, wird der Durchgang gar nicht erst gestartet, sondern als Störung gemeldet. Vorgabe 65 °C. |
|
| Anforderung Überhöhung |
Wird auf den Sollwert aufgeschlagen und als gewünschte Temperatur am Ausgang AT gemeldet. Deckt die Verluste des Wärmetauschers ab. Vorgabe 10 K. |
|
| Anforderung Nachlauf |
So lange bleibt die Anforderung stehen, nachdem die Ladung beendet ist. Der Sammler Wärmeanforderung hat einen eigenen Nachlauf, hier genügt meist 0. Vorgabe 0 s. |
|
| Form der Meldung |
Bit und Temperatur ist der Regelfall. Nur Bit oder nur Temperatur, wenn der Erzeuger nur eines davon auswertet. Der jeweils andere Ausgang bleibt dann auf 0. Vorgabe: Bit und Temperatur. |
|
| Ladeart |
Womit geladen wird: Ladepumpe, Umschaltventil oder beides. Der nicht gewählte Ausgang bleibt stumm. Vorgabe: Ladepumpe. |
|
| Pumpe Einschaltverzögerung |
So lange wartet die Ladepumpe, nachdem der Ladewunsch entstanden ist - Zeit für den Erzeuger, warm zu werden. Vorgabe 0 s. |
|
| Pumpe Nachlaufzeit |
So lange läuft die Ladepumpe weiter, nachdem die Ladung beendet ist. Vorgabe 60 s. |
|
| Pumpe Mindestlaufzeit |
So lange läuft die Pumpe mindestens, bevor sie wieder abschalten darf. Vorgabe 0 s. |
|
| Pumpe Mindeststillstand |
Nach dem Abschalten darf die Pumpe erst nach dieser Zeit wieder anlaufen. Verhindert Takten an der Schaltschwelle. Vorgabe 60 s. |
|
| Antiblockierfunktion Pumpe |
Bewegt die Ladepumpe einmal wöchentlich, damit sie nach einem langen Stillstand nicht festsitzt. Läuft nur bei stehender Ladung. Vorgabe: aus. |
|
| Antiblockierfunktion Wochentag |
Wochentag des Freifahrlaufes. Vorgabe Sonntag. |
|
| Antiblockierfunktion Uhrzeit |
Volle Stunde, zu der der Freifahrlauf startet. Vorgabe 10. |
|
| Antiblockierfunktion Dauer |
Laufzeit der Pumpe beim Freifahrlauf. Vorgabe 60 s. |
|
| Ladefreigabe über Vorlauf |
Hält die Ladepumpe zurück, solange der Vorlauf des Erzeugers noch zu kalt ist. Die Wärmeanforderung bleibt davon unberührt. Vorgabe: aus. |
|
| Mindestdifferenz Vorlauf |
So viel wärmer als der Speicher oben muss der Vorlauf sein, damit die Ladepumpe anläuft. Vorgabe 5 K. |
|
| Ladefreigabe Überwachung |
Wird der Vorlauf so lange nicht warm genug, erscheint ein Hinweis im Statustext. 0 schaltet die Überwachung ab. Vorgabe 0 min. |
|
| Legionellenprogramm |
Schaltet das Programm ein. Vorgabe: aus - an bestehenden Anlagen ändert sich damit nichts. |
|
| Legionellen Wochentage |
Je Wochentag ein Schalter. Vorgabe: nur Samstag. Ist kein Tag gewählt, startet das Programm nur über den Eingang LS. |
|
| Legionellen Startzeit |
Stunde und Minute, zu der der Durchgang beginnt. Vorgabe 02:00. |
|
| Legionellen Solltemperatur |
Auf diese Temperatur wird der Speicher aufgeheizt. Vorgabe 65 °C. Achtung Verbrühungsschutz: ab etwa 60 °C braucht die Anlage eine Mischautomatik. |
|
| Legionellen Haltezeit |
So lange muss die Solltemperatur gehalten werden, damit der Durchgang als erfolgreich gilt. Wird zwischendurch Wasser gezapft, läuft die Zeit weiter, wird aber nicht gezählt. Vorgabe 15 min. |
|
| Legionellen Maximaldauer |
Ist der Durchgang bis dahin nicht fertig, wird er als Störung beendet. Die Zeit läuft ab dem Start und deckt Aufheizen und Halten gemeinsam ab. Sie muss kleiner sein als die Vorrang Maximaldauer des Sammlers. Vorgabe 180 min. |
|
| Legionellen Messfühler |
Welcher Fühler über Erfolg entscheidet: oben, unten oder beide. Beide ist die strengere und fachlich richtige Wahl, setzt aber einen Fühler unten voraus. Vorgabe: oben. |
|
| Verpassten Termin nachholen |
War die Steuerung zur Startzeit aus, wird der Durchgang im Laufe desselben Tages nachgeholt. Ohne Nachholen entfällt er bis zum nächsten Termin. Vorgabe: ein. |
|
| Einmalladung Maximaldauer |
Spätestens danach endet eine Einmalladung und die Betriebsart fällt auf Automatik zurück. Vorgabe 120 min. |
|