KNX Schnittstelle| Mit
diesem Funktionsbaustein wird
die onboard KNX Schnittstelle oder IP Gateways konfiguriert. Es darf hierbei nur einen Baustein für die onboard Schnittstelle geben, IP Gateways können mehrere eingefügt werden. Über mehrere IP Gateways können zwar unterschiedliche KNX Netze an die Steuerung verbunden werden, ein KNX IP Router kann die Steuerung allerdings nicht ersetzen. Bei aktivierter KNX Schnittstelle werden alle Variablen bis zur Adresse 31/7/255 automatisch auf den KNX Bus gesendet bzw. KNX Telegramme empfangen. Tipp: Ab Image Version 3 kann im Webinterface der Steuerung ein internes IP Gateway aktiviert werden. Ist dies aktiviert, muss dieser Baustein auf KNX-IP Gateway onboard eingestellt werden, da das Gateway die KNX Schnittstelle belegt. Hinweis ETS Programmierung: Über das interne IP Gateway können KNX Geräte auch mit der ETS programmiert werden. Für die Programmierung mit ETS 6.1 oder neuer muss die Image Version der Steuerung mindestens 4.011 sein. Beim internen IP Gateway handelt es sich um Fremdsoftware, auf deren Entwicklung wir keinen Einfluss haben. Die Funktion mit zukünftigen ETS Versionen kann daher nicht garantiert werden. Die vom Baustein reservierten physikalischen Adressen (siehe Parameter Phys. Adresse Anzahl) dürfen von keinem KNX Gerät am Bus verwendet werden. Erscheint beim Programmieren in der ETS die Meldung "Inkompatible BCU Version", antwortet ein anderes als das erwartete Gerät. Ursache ist meist eine doppelt vergebene physikalische Adresse oder ein falscher bzw. veralteter Katalogeintrag im ETS Projekt (Gerät mit neuerer Hardware Generation). Hinweis KNX Secure: Das interne IP Gateway unterstützt kein KNX IP Secure, die Verbindung der ETS zum Gateway erfolgt unverschlüsselt. Die Schnittstelle unterstützt zudem nur die Standard APDU Länge 15. Geräte, deren Download längere Telegramme benötigt — insbesondere die sichere Inbetriebnahme von KNX Data Secure Geräten — können über das interne IP Gateway nicht programmiert werden. Die ETS meldet in diesem Fall "Unzureichende APDU Länge (beschränkt auf 15 durch Fähigkeiten der Bus-Schnittstelle)". Für solche Geräte muss entweder die sichere Inbetriebnahme in der ETS deaktiviert oder ein externes IP Interface verwendet werden. Die Steuerung kann außerdem — unabhängig vom Schnittstellentyp — nicht mit Data Secure verschlüsselten Gruppenadressen kommunizieren. Gruppenobjekte, welche mit der Steuerung verknüpft werden, müssen in der ETS auf unverschlüsselt eingestellt werden (Data Secure kann pro Gruppenadresse deaktiviert werden). |
Eingänge |
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| KU | KNX Überwachung | Optionale Überwachung der KNX Verbindung. Wird hier eine Adresse verknüpft, wird diese zyklisch ausgelesen und überwacht ob eine Antwort kommt. Am Aktor muss lesen dazu aktiviert werden. Bleibt die Antwort aus, wird der Ausgang Fehler gesetzt und die KNX Verbindung neu initialisiert. Adresse wird im Intervall von 10 Sekunden gelesen, Timeout ist 30 Sekunden. |
Ausgänge |
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| ST | Status | Status. Bei onboard 0 nicht verbunden, 1 verbunden. Bei IP Gateway der Verbindungsstatus: kleiner 8 = Verbindung wird aufgebaut. 9 = Verbindung Ok Die Verbindung zum Gateway wird zyklisch (ca. alle 2 Minuten) geprüft, hierbei wechselt der Ausgang kurz zwischen 3 und 9. |
| RX | Empfangen | Anzahl Telegramme empfangen. |
| TX | Gesendet | Anzahl Telegramme gesendet. |
| FA | Fehler Anzahl | Anzahl Kommunikationsfehler. |
| FU | Fehler Überwachung | Anzahl Fehler Telegrammüberwachung wenn Eingang KNX Überwachung mit einer Adresse verknüpft. |
Parameter |
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| Typ | Typ der Schnittstelle:
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| Telegramm Pausenzeit | Minimale Wartezeit zwischen zwei Telegrammen | |
| IP Adresse | IP Adresse (nur KNX-IP Gateway extern) | |
| Port | IP Port (nur KNX-IP Gateway extern) | |
| Phys. Adresse | Physikalische Adresse. Diese Adresse wird verwendet wenn Telegramme von der Steuerung gesendet werden. | |
| Phys. Adresse Anzahl | Physikalische Adresse Anzahl (nur IP Gateway
onboard). Anzahl der Adresse welche vom IP Gateway belegt werden,
diese werden fortlaufend mit der Startadresse vergeben. Beispiel: Physikalische Adresse = 1.1.60 Physikalische Adresse Anzahl = 5 Telegramme von der Steuerung werden mit physikalischer Adresse 1.1.60 gesendet. Das interne IP Gateway selbst belegt die Adresse 1.1.61, die Adressen 1.1.62 - 1.1.64 werden an Tunnel-Verbindungen vergeben (Runtime, ETS). Es muss mindestens die Anzahl 4 eingestellt bzw. frei sein (1x Steuerung, 1x Gateway, 1x Client Runtime, 1x Client ETS), Voreinstellung ist 4. Empfohlen wird die Anzahl 5, damit eine weitere Adresse frei ist wenn in der ETS Gruppenmonitor und Programmierung parallel laufen oder ein Client nicht korrekt trennt. Wichtig: Der gesamte reservierte Adressbereich (im Beispiel 1.1.60 - 1.1.64) darf von keinem KNX Gerät am Bus belegt sein. Hinweis: Wird die Funktion Backup Steuerung verwendet, wird die physikalische Adresse in den Einstellungen für die Backup Steuerung eingestellt. |
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| Router Funktion | Router Funktion (nur IP Gateway onboard). Mit dieser Option arbeitet das onboard IP Gateway als KNX IP Router. Befinden sich mehrere Steuerungen im selben Netzwerk, darf diese Funktion nur an einer aktiviert werden. | |
| TP-UART Timeout | Timeout für Acknowledge vom KNX Bus, Standard 500 ms. Diese Zeit wird auf das Acknowledge vom KNX Bus gewartet. | |
| TP-UART ACK Fehler | Acknowledge Fehler anzeigen. Mit dieser Option kann die Fehlermeldung fehlendes Acknowledge ausgeblendet werden. Das Acknowledge fehlt beispielsweise wenn eine KNX Adresse auf den Bus gesendet wird die mit keinem Aktor verknüpft ist. Ist diese Option aktiv, werden fehlende Acknowledge als Fehler gewertet und nach 64 Fehlern ein Reset des KNX TP-UART Bausteins ausgeführt. | |