E1..En
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Eingang
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Wert, dessen Trend bestimmt wird. Die Anzahl der
Eingänge entspricht dem Parameter „Anzahl Ein-Ausgänge".
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T1..Tn
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Trend
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Trend des zugehörigen Eingangs: Wert „steigend"
wenn der Wert ansteigt, „gleichbleibend" wenn er sich innerhalb der
Abweichung bewegt, „fallend" wenn er abfällt.
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Anzahl Ein-Ausgänge
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Anzahl der Kanäle (je Eingang ein Trend-Ausgang),
1 bis 64. |
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Trend-Logik
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Legt fest, wie aus dem zeitlichen Verlauf der Trend ermittelt wird. In
allen Verfahren gilt: ist die ermittelte Änderung über das Zeitfenster
≥ Abweichung, wird „steigend" ausgegeben, ist sie
≤ −Abweichung, „fallend", dazwischen „gleichbleibend".
- Diskrete Abtastung: Am Ende jedes Zeitfensters wird der
aktuelle Wert mit dem Referenzwert (Wert zu Beginn des Fensters)
verglichen und das Ergebnis ausgegeben; anschließend wird der
aktuelle Wert zur neuen Referenz. Der Ausgang ändert sich nur im
Takt der eingestellten Zeit. Einfach und gut nachvollziehbar,
reagiert aber erst am Ende des Fensters.
Beispiel: Zeit = 10 min, Abweichung = 0,5. Referenz zu
Beginn 21,0 °C, nach 10 min 21,8 °C → Differenz +0,8 ≥ 0,5
→ Ausgang „steigend" (1), und 21,8 °C wird neue Referenz.
Steigt der Wert in den nächsten 10 min nur auf 21,9 °C →
Differenz +0,1 < 0,5 → „gleichbleibend" (0).
- Gleitende Referenz: Die Referenz folgt dem Eingangswert
laufend langsam nach (sie nähert sich pro Sekunde um den Bruchteil
1/Zeitfenster an). Der Trend wird jede Sekunde aus der Differenz
zwischen aktuellem Wert und Referenz bestimmt. Reagiert
kontinuierlich – nicht erst am Fensterende. Bleibt der Wert eine
Weile konstant, holt die Referenz auf und der Ausgang geht auf
„gleichbleibend".
Beispiel: Zeit = 10 min, Abweichung = 0,5. Steigt die
Temperatur stetig, bleibt die nachlaufende Referenz unter dem
aktuellen Wert; sobald der Abstand 0,5 °C übersteigt, wird sofort
„steigend" ausgegeben und bleibt es, solange weiter gestiegen wird.
Bleibt die Temperatur danach konstant, gleicht sich die Referenz
binnen ca. 10 min an und der Ausgang wechselt auf „gleichbleibend".
- Lineare Regression: Über das Zeitfenster werden
gleichmäßig verteilte Abtastwerte gesammelt (bis zu 16) und daraus
per Ausgleichsgerade (kleinste Quadrate) die Steigung berechnet.
Diese Steigung wird auf die Fensterlänge hochgerechnet und mit der
Abweichung verglichen. Mittelt über viele Punkte und ist dadurch
unempfindlich gegen einzelne Ausreißer.
Beispiel: Zeit = 10 min, Abweichung = 0,5. Die
Ausgleichsgerade der letzten 10 min hat eine Steigung von
+0,1 °C/min → hochgerechnet auf 10 min = +1,0 °C ≥ 0,5
→ Ausgang „steigend". Ein einzelner Messsprung verschiebt die
Gerade kaum, sodass der Trend stabil bleibt.
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Zeit
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Länge des Zeitfensters für die Trendbewertung
(Einheit siehe „Zeiteinheit"). |
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Zeiteinheit
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Einheit für „Zeit": Sekunden, Minuten oder Stunden. |
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Abweichung
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Schwelle (Totzone), ab der eine Änderung als steigend
oder fallend gewertet wird. Kleinere Änderungen ergeben „gleichbleibend". |
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Abweichungstyp
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- Absolut: Die Abweichung ist ein fester Wert in Einheiten des
Eingangs.
- Prozent: Die Abweichung wird relativ in % des aktuellen Werts
gerechnet.
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Wert steigend
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Ausgangswert bei steigendem Trend (Standard 1). |
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Wert gleichbleibend
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Ausgangswert bei gleichbleibendem Trend (Standard 0). |
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Wert fallend
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Ausgangswert bei fallendem Trend (Standard -1). |
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Glättung (s)
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Glättung des Eingangs gegen Messrauschen
(Zeitkonstante in Sekunden). 0 = keine Glättung. |
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Mindesthaltezeit (s)
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Ein neu erkannter Trend wird mindestens so lange
gehalten, bevor er wechseln darf. Verhindert ein Flattern des Ausgangs.
0 = aus. |
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Persistent speichern
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Speichert den Berechnungszustand, sodass der Trend nach
einem Neustart der Steuerung weiterläuft. Die Sicherung erfolgt
zyklisch maximal einmal pro Stunde sowie beim Beenden. |