Übersicht Einstellungen

Menü Extras – Einstellungen.

Die Einstellungen gelten für das Studio auf diesem Rechner, nicht für ein Projekt. Sie werden mit OK übernommen und bleiben beim nächsten Start erhalten.

Allgemein

Projekt automatisch speichern nach Speichert ein geändertes Projekt nach der eingestellten Zeit in Minuten. Ein unverändertes Projekt wird nicht gespeichert. 0 schaltet das automatische Speichern ab (Vorgabe).
Auf Update prüfen Fragt kurz nach dem Start nach, ob eine neuere Version verfügbar ist.
Fensterposition speichern/wiederherstellen Stellt beim Start Größe und Lage des Hauptfensters sowie die Aufteilung der Fensterbereiche so wieder her, wie sie beim Beenden waren.
Vor dem Erzeugen des Bootprojektes nachfragen Fragt vor dem Erzeugen des Bootprojektes noch einmal nach. Das Projekt in der Steuerung wird dabei durch das geöffnete Projekt ersetzt, das lässt sich nicht rückgängig machen.
Standard Style Style, der für neue Projekte und neue Visualisierungsseiten verwendet wird. „Standard“ bedeutet: kein Style. Siehe auch Styles.
Raster Widget (Neustart) Größe der Anfasspunkte an Ecken und Kanten eines Bedienelements, mit denen seine Größe verändert wird. Wirksam nach einem Neustart des Studios.
Standardparameter aller Bedienelemente zurücksetzen Im Eigenschaftsfenster eines Bedienelements lassen sich dessen Einstellungen mit „Standardparameter – speichern“ als Vorgabe für neue Bedienelemente desselben Typs ablegen. Diese Schaltfläche löscht alle so gespeicherten Vorgaben.
MCP-Server Port Port der KI-Schnittstelle, Vorgabe 7420. 0 schaltet sie ab. Wirksam nach einem Neustart des Studios. Siehe MCP-Server.
MCP-Server Debug Schreibt zusätzliche Protokollausgaben der KI-Schnittstelle, nur für die Fehlersuche.

Logikprogrammierung

Bei copy/paste Ausgänge beibehalten Abgeschaltet (Vorgabe) werden beim Einfügen einer Kopie die Adressen und Namen der Ausgänge entfernt, damit nicht zwei Bausteine dieselbe Adresse beschreiben. Eingänge bleiben immer erhalten, ebenso interne Verbindungen. Eingeschaltet bleiben auch die Ausgänge erhalten.
Diagnoseinformationen in Tooltip anzeigen Zeigt im Tooltip eines Bausteins zusätzlich seine interne Nummer und GUID. Hilfreich, um Meldungen in der Diagnose einem Baustein zuzuordnen.
Konsistenzmeldungen der Online-Beobachtung anzeigen Solange eine Programmseite in der Online-Beobachtung ist, prüft die Steuerung, ob die Ausgänge und Eingänge der Bausteine mit ihren Adressen übereinstimmen. Eine Abweichung wird in der Diagnose gemeldet, einmal beim Einschalten der Beobachtung und danach nur, wenn eine neue Abweichung entsteht. Die Prüfung ändert nichts an der Anlage. Vorgabe: eingeschaltet.

Eine Abweichung bedeutet, dass die Steuerung einen anderen Wert kennt als die Anlage – etwa weil ein Telegramm verloren ging, weil ein anderer Teilnehmer die Adresse beschrieben hat oder weil eine Startverzögerung das Senden verhindert hat.

Achtung: Ist diese Option abgeschaltet, gibt es keinerlei Hinweis mehr, wenn ein Ausgang nicht synchron mit seiner Adresse ist. Die Abweichung besteht weiter, sie wird nur nicht mehr angezeigt. Die Option sollte deshalb nur vorübergehend abgeschaltet werden.
Seite Fangraster Raster in Pixeln, an dem Bausteine auf Programmseiten ausgerichtet werden. Bestimmt auch die Schrittweite beim Verschieben und den Versatz einer eingefügten Kopie.
FB Standard Startverzögerung Startverzögerung in Sekunden, die beim Anlegen einer neuen Programmseite eingetragen wird. Bestehende Seiten bleiben unverändert; dort wird die Startverzögerung in den Eigenschaften der Seite eingestellt. Vorgabe: 0.

Während der Startverzögerung rechnen die Bausteine, schreiben aber nichts auf ihre Ausgänge. Was in dieser Zeit nicht gesendet wurde, wird nicht nachgeholt; ein Ausgang wird erst bei seiner nächsten Änderung wieder gesendet.

Achtung – Folgen für die Sicherheit: Ist hier ein Wert größer 0 eingestellt, bekommt jede neue Programmseite eine Startverzögerung. Nach jedem Neustart der Steuerung (Stromausfall, Übertragen des Projektes, Update) schreiben die Bausteine dieser Seiten dann nichts auf ihre Ausgänge.
  • Aktoren bleiben in dem Zustand, den sie vor dem Neustart hatten, auch wenn die Logik inzwischen etwas anderes verlangt – Pumpen, Ventile, Heizung, Licht, Beschattung.
  • Schutz- und Sperrfunktionen wie Frostschutz, Windalarm, Verriegelungen, Freigaben oder Sperren werden nach dem Start nicht erneut gesendet. Ein Aktor kann dadurch in einem gefährlichen Zustand bleiben.
  • Steuerung und Visualisierung zeigen dann andere Werte als die Anlage tatsächlich hat. Genau das melden die Konsistenzmeldungen der Online-Beobachtung.
Empfehlung: 0 lassen. Die Startverzögerung nur gezielt und vorübergehend auf einzelnen Seiten einsetzen, bei IO-Modulen und sicherheitsrelevanten Ausgängen nie.

Automatische Verknüpfungen

Wirkung Wird eine Adresse aus der Adressliste mit gedrückter Alt- oder Strg-Taste auf ein Bedienelement oder einen Baustein gezogen, trägt das Studio die übrigen Adressen des Elements selbst ein. Sie werden aus der abgelegten Adressen errechnet: zu Hauptgruppe (HG), Mittelgruppe (MG) und Untergruppe (UG) wird jeweils der eingestellte Abstand addiert. Das setzt voraus, dass die Adressen im Projekt nach einem festen Schema angelegt sind.
Aktiv Schaltet die automatische Verknüpfung für diesen Typ ein. Vorgabe: aus. Abgeschaltet wird beim Ziehen mit Alt oder Strg nur die Beschriftung übernommen.
Unterreiter Allgemein (Schalter, Taster, Wertanzeigen, Schieberegler: Status aus Wert), Dimmer, Rollo, Raumregler Block AW und Raumregler Block KNX. Jeder Unterreiter enthält die Abstände für die Adressen dieses Typs.