Ein Wohnhaus mit Poolhaus und Garage. Eine Schule mit Turnhalle. Ein Betrieb mit Büro, Halle und Lager.
In jedem Gebäude sitzt Technik: Heizung, Licht, Beschattung, Lüftung, Zähler. Die Frage ist: Wer steuert das alles - und was passiert, wenn dieses Gerät ausfällt?
Mit dem verteilten Projekt steht in jedem Gebäude eine eigene Steuerung. Trotzdem wird die gesamte Anlage wie eine einzige geplant, gepflegt und bedient.
Eine zentrale Steuerung regelt sämtliche Gebäude.
Nachteil: Fällt sie aus, steht die ganze Anlage - auch die
Heizung im Nebengebäude, obwohl dort alles in Ordnung ist. Dazu kommen
lange Leitungswege zu jedem Gebäude.
Jedes Gebäude bekommt eine eigene Steuerung mit eigenem Projekt.
Nachteil: Mehrfache Pflege, jede Änderung an mehreren Stellen,
Werte müssen einzeln ausgetauscht werden, und in der APP ist jede
Anlage für sich.
Alle Musiker haben dieselbe Partitur - aber jeder spielt nur seine eigene Stimme. Zusammen ergibt das ein Stück.
Genauso beim verteilten Projekt: Alle Steuerungen kennen dasselbe Projekt. Jede führt aber nur die Teile aus, die ihr zugeordnet sind - etwa „Heizung Nebengebäude“ auf der Steuerung im Nebengebäude.
Fehlt ein Musiker, spielen die anderen weiter.
Jede Steuerung arbeitet ihre eigenen Aufgaben selbstständig ab. Fällt eine aus, laufen die anderen ungestört weiter.
Es fehlen nur die Funktionen der ausgefallenen Steuerung - nicht die ganze Anlage.
Die APP verbindet sich mit irgendeiner Steuerung - und zeigt trotzdem alles: jedes Gebäude, jeden Raum, jeden Wert.
Der Bewohner oder Hausmeister muss nicht wissen, welches Gerät wofür zuständig ist. Er bedient einfach seine Anlage.
Es bleibt ein einziges Projekt. Es wird in eine Steuerung übertragen, und diese verteilt es von selbst an alle anderen.
War eine Steuerung gerade nicht erreichbar, bemerkt sie das beim nächsten Verbinden und holt sich den neuen Stand selbst. Im Studio ist jederzeit zu sehen, ob alle auf demselben Stand sind.
Schaltzeiten, Sollwerte oder die Anwesenheitssimulation werden in der APP verstellt - egal, mit welcher Steuerung sie gerade verbunden ist.
Die Änderung kommt dort an, wo sie gebraucht wird, und steht danach auf jeder Steuerung. Eine Steuerung, die kurz weg war, holt den neueren Stand beim nächsten Verbinden nach.
Alle 10 Sekunden gibt jede Steuerung ein Lebenszeichen. Bleibt es eine Minute lang aus, wird der Ausfall automatisch gemeldet - per E-Mail oder Push-Nachricht aufs Handy.
Ein kurzer Neustart löst keinen Fehlalarm aus. Einstellen muss man dafür nichts - die Überwachung ist immer dabei.
Jede Steuerung bindet die Technik ihres Gebäudes direkt an: Elektroinstallation, Heizung, Zähler, Wechselrichter.
Das spart lange Leitungen zwischen den Gebäuden. Zwischen den Steuerungen genügt das normale Netzwerk - und fällt die Verbindung einmal aus, arbeitet jedes Gebäude für sich weiter.
Ein bestehendes Projekt läuft unverändert weiter. Kommt ein Gebäude dazu, wird eine Steuerung ergänzt und Teil für Teil umgezogen - ohne Stichtag, ohne Neuplanung.
Auch ein Gerätetausch bleibt einfach: das neue Gerät bekommt die Nummer des alten und ist wieder im Verbund.
Poolhaus, Garage oder Gästehaus bekommen eine eigene Steuerung - bedient wird alles in einer APP.
Jedes Haus regelt sich selbst. Die Hausverwaltung sieht die ganze Anlage an einer Stelle.
Hauptgebäude, Turnhalle, Zubau: fällt ein Gebäude aus, bleiben die anderen warm und hell.
Büro, Halle, Lager, Stall - verteilt über das Gelände, verbunden über das Netzwerk.
Die Verteilung verhindert den Totalausfall. Fällt eine Steuerung aus, fehlen aber noch ihre eigenen Aufgaben.
Genau diese Lücke schließt eine Backup Steuerung: Sie steht neben der wichtigsten Steuerung, läuft still mit und übernimmt bei deren Ausfall automatisch.
Das verteilte Projekt sorgt dafür, dass jedes Gebäude für sich weiterläuft.
Die Backup Steuerung sorgt dafür, dass auch die Aufgaben der Hauptsteuerung weiterlaufen.
Die Backup Steuerung rechnet und zeichnet im Standby mit - nach einer Übernahme sind alle Daten sofort da.
Je Nummer wirkt immer nur eine Steuerung nach außen. Kein Befehl wird zweimal ausgeführt.
Jede Steuerung arbeitet selbstständig weiter.
Mit einer Steuerung verbunden, die ganze Anlage im Griff.
Einmal einspielen, alle werden aktuell.
Schaltzeiten und Sollwerte gelten überall.
Ausfälle werden automatisch gemeldet.
Bestehende Projekte laufen weiter, Ausbau Schritt für Schritt.