Block Szenentaster| Der
Baustein verwaltet vier Lichtszenen eines Raumes: H (High, hell),
M (Middle, mittel), L (Low, gedimmt) und O (Off, aus).
Jede Szene legt für jeden Kanal einen Wert fest – Prozent bei einem
Dimmer, Ein oder Aus bei einer geschalteten Leuchte. Aufgerufen werden die Szenen vom Taster (kurz), über eine KNX-Szene, über Ein/Aus, von Schaltzeiten, beim Wechsel der Anwesenheit und aus dem Bedienelement. Mit einem langen Tastendruck wird das aktuelle Licht in die Szene gespeichert. Die vier LED-Ausgänge zeigen am Taster, was der nächste Druck bewirkt: ist Licht an, leuchtet LED O (ausschalten), ist das Licht aus, die LED der Szene, die zur Tageszeit vorgeschlagen wird. Die Tageszeiten stellt der Anwender im Bedienelement ein. Die Anwesenheit kommt wie bei allen Block-Bausteinen aus dem Baustein Block Anwesenheit. Siehe auch Anwesenheit Allgemein. Das passende Bedienelement ist Block Szenentaster. Dort werden die Szenenwerte, die Lichtgruppen, der LED-Vorschlag, die Schaltzeiten und die Anwesenheit eingestellt; der Baustein muss mit dem Bedienelement verknüpft werden. |
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1. Baustein anlegen und die Anzahl Kanäle einstellen. 2. Die Ausgänge G1 … mit den Schalt- bzw. Dimmadressen der Leuchten verknüpfen. Eine Bit-Adresse wird geschaltet, jede andere gedimmt (0…100 %). 3. Adressen erzeugen: angelegt werden die Taster-Eingänge, Szene, Ein/Aus, Dimmen sowie die LED- und Statusausgänge. Für die Helligkeit und die Kanäle werden keine Adressen angelegt. 4. In der ETS die Taster auf diese Adressen legen: kurz auf Taster kurz, lang auf Taster lang, die LEDs auf LED H … LED O. Die Werte gehören zur Adresse des Kanals, nicht zu seiner Position: werden die Ausgänge später umsortiert, wandern die Szenenwerte mit. Ein neu verknüpfter Kanal bekommt die Vorgaben 100 / 60 / 20 / 0 % bzw. Ein / Ein / Aus / Aus. |
Eingänge |
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| HK MK LK OK |
Taster H/M/L/O kurz | Optional. Ruft die Szene auf. Ausgewertet wird jedes Schreibtelegramm, der Wert ist gleich – Taster senden oft bei jedem Druck dieselbe 1. Antworten auf Leseanforderungen wirken nicht. Bei einer gezeichneten Verbindung wirkt der Wechsel auf ungleich 0. Nicht verknüpft: die Szene wird nur über die anderen Wege aufgerufen. |
| SH SM SL SO |
Taster H/M/L/O lang | Optional. Speichert das aktuelle Licht in die Szene: der Wert jedes Kanals, der im Raum verwendet wird. Ausgewertet wird jedes Schreibtelegramm; wiederholt der Bus das Telegramm innerhalb von zwei Sekunden, wird nur einmal gespeichert. Nicht verknüpft: am Taster wird nie gespeichert – dann nur über das Bedienelement. |
| SZ | Szene | Optional. KNX-Szene (DPT 18.001): Wert 0…63 steht für Szene 1…64, Bit 7 (+128) für speichern. Die Szene mit der Nummer Szenennummer H ruft H auf, die nächsten drei M, L und O. Andere Nummern werden übergangen. Ausgewertet wird jedes Schreibtelegramm. Nicht verknüpft: keine Wirkung. |
| EA | Ein/Aus | Optional. Ungleich 0 ruft die vorgeschlagene Szene auf (die mit der leuchtenden LED), 0 ruft O auf. Ausgewertet wird jedes Schreibtelegramm. Für einen Taster mit Umschaltung den Ausgang LA als Rückmeldung verwenden. Nicht verknüpft: keine Wirkung. |
| DI | Dimmen | Optional. Relatives Dimmen (4 Bit, DPT 3.007) aller gedimmten Kanäle, die im Raum verwendet werden: Bit 3 = heller, die Bits 0…2 die Schrittweite (1 = 100 % bis 7 = 1,5 %), 0 = Stopp. Gedimmt wird in Schritten von 5 % alle 0,2 Sekunden. Geschaltete Kanäle bleiben unverändert, beim Dunkeldimmen bleibt ein ausgeschalteter Kanal aus. Nicht verknüpft: keine Wirkung. |
| HE | Helligkeit | Optional. Helligkeit in Lux für die Bedingung Wenn Hell / Wenn Dunkel der Schaltzeiten und der Anwesenheit. Nicht verknüpft: die Bedingung wird nicht angeboten, Schaltzeiten und Anwesenheit schalten immer. |
Ausgänge |
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| LH LM LL LO |
LED H/M/L/O | LED am Taster. Licht an: nur LO ist 1. Licht aus: nur die LED der vorgeschlagenen Szene ist 1. Nach dem Start der Steuerung werden alle vier einmal gesendet, sonst bei Änderung. |
| AS | Aktive Szene | 0 = Licht aus, 1 = H, 2 = M, 3 = L, 4 = von Hand verstellt (das Licht ist an, entspricht aber keiner Szene). Gedimmte Kanäle dürfen dabei um 2 % abweichen. |
| VS | Vorschlag | Szene, die zur Tageszeit vorgeschlagen wird: 1 = H, 2 = M, 3 = L. |
| LA | Licht an | 1, sobald ein Kanal, der im Raum verwendet wird, ungleich 0 ist. |
| G1 … | Kanal 1 … | Je eine Leuchte oder Lichtgruppe. Gesendet wird nur beim Aufruf einer Szene und beim Dimmen; danach darf das Licht anders bedient werden. Der Wert, der auf der Adresse eingeht, gilt als Istwert – daraus ergeben sich Licht an und von Hand. Ein Kanal ohne Adresse wird im Bedienelement nicht angeboten. |
Parameter |
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| Anzahl Kanäle | Anzahl der Ausgänge G1 … G16, Vorgabe 4. | |
| Szenennummer H | KNX-Szenennummer für H am Eingang SZ (1…61, Vorgabe 1). M, L und O folgen mit den nächsten drei Nummern. | |