Block Energie ManagerDieses Bedienelement zeigt den Energiefluss im Haus – Photovoltaik, Netz, Batterie und Verbrauch – und bedient zugleich die Energieverteilung: der zugehörige Funktionsbaustein schaltet Wärmepumpe, Wallbox und Warmwasserbereitung so, dass möglichst viel eigener Solarstrom genutzt wird. Die Grenzwerte dafür werden hier im Bedienelement eingestellt.
Die Pfeile wechseln im Halbsekundentakt zwischen einfach und doppelt, so ist der Energiefluss auf einen Blick zu sehen. Ein Tippen auf ein Feld öffnet sein Diagramm – Netz, Produktion, Verbrauch oder Autarkie. Die Batterie hat zwei Tippflächen: der obere Teil öffnet den Verlauf des Ladezustands, der untere Teil die geladene und entladene Energie.
Was die einzelnen Werte bewirken, steht in der Tabelle Einstellungen unten.
Dieser Abschnitt richtet sich an den Errichter der Anlage.
Das Bedienelement wird mit dem Funktionsbaustein Block Energie Manager verknüpft, der Verbrauch und Autarkie rechnet und Wärmepumpe, Wallbox und Heizstab ansteuert: zuerst den Funktionsbaustein anlegen und seinen Ein- und Ausgängen Variablen zuweisen, dann mit der rechten Maustaste auf das Bedienelement klicken und den Funktionsbaustein wählen. Die Variablen werden dabei übernommen. Ohne Verknüpfung weist ein Tippen auf das Element darauf hin.
Wichtig: Das Bedienelement liest die Werte von den Variablen an den Ein- und Ausgängen des Bausteins. Ist ein Eingang nur intern mit einem anderen Baustein verdrahtet und hat keine Variable, bleibt die Anzeige dazu bei 0. Ob die Batterie lädt oder entlädt, kommt vom Eingang Batterie Status; welche Werte Laden und Entladen bedeuten, legen die Parameter Batterie Status laden und Batterie Status entladen des Bausteins fest. Jeder andere Wert gilt als Standby.
Der Eingang Betriebsart (BA) des Bausteins kann die Betriebsarten aller Verbraucher gemeinsam übersteuern, siehe Funktionsbaustein.
Die Einstellungen liegen in der Steuerung und nicht im Projekt. Sie bleiben beim Einspielen eines Projekts erhalten, sind aber nur bei bestehender Verbindung les- und schreibbar.
Anzeige |
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| Batterieanzeige | Zeigt die Batterie unten in der Mitte. Vorgabe ist eingeschaltet. |
Anzeige Verbraucher |
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| Text Verbraucher 1 … 5 | Ohne Wirkung. Der Block Energie Manager zeigt keine einzelnen Verbraucher an, der Baustein hat dafür keine Eingänge. Die Parameter bleiben nur für bestehende Projekte erhalten. Für die Anzeige einzelner Verbraucher dient der Block Energie Monitor. |
Die Werte des Dialoges Einstellungen. Die Vorgaben gelten, bis zum ersten Mal gespeichert wird.
Wärmepumpe |
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| Betriebsart Wärmepumpe | Aus hält den Ausgang Heizung Freigabe aus. Bei Automatik wird die Heizung freigegeben, sobald die PV-Leistung fünf Minuten lang die PV-Schwelle Heizung erreicht, und sofort, wenn der Raum kälter ist als die Mindesttemperatur Raum. Ein gibt die Heizung immer frei, auch ohne PV-Leistung. Aus hält auch den Ausgang Heizung Warmwasser aus. Vorgabe ist Automatik. |
| Mindesttemperatur Raum | Darunter wird die Heizung ohne Verzögerung freigegeben (Kälteschutz), die Absenkung bleibt dabei aktiv. Vorgabe 21 °C. |
| Maximaltemperatur Raum | Ab dieser Raumtemperatur ist die Absenkung immer aktiv, damit der Raum nicht überheizt wird. Dazwischen wird die Absenkung aufgehoben, solange mehr als Netz Minimum (Reserve) eingespeist wird, und bei Bezug aus dem Netz wieder gesetzt. Vorgabe 24 °C. |
| PV-Schwelle Heizung | PV-Leistung in W, ab der die Heizung freigegeben wird. Vorgabe 2000 W. |
Wallbox |
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| Betriebsart Wallbox | Aus hält die Wallbox gesperrt. Bei Automatik wird sie freigegeben, sobald fünf Minuten lang mindestens die Ladeleistung Minimum eingespeist wird, und gesperrt, wenn eine Minute lang nichts mehr eingespeist wird. Ein gibt das Laden immer frei, mit der Ladeleistung Maximum, unabhängig vom Überschuss. Vorgabe ist Automatik. |
| Ladeleistung Minimum | Einspeiseleistung in W, ab der geladen wird, zugleich die Startleistung und die untere Grenze der Ladeleistung. Vorgabe 4000 W. |
| Ladeleistung Maximum | Obere Grenze der Ladeleistung. Dazwischen wird die Leistung so nachgeführt, dass möglichst nichts eingespeist wird. Vorgabe 15000 W. |
Warmwasser |
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| Betriebsart Warmwasser | Automatik: der Heizstab heizt stufenlos mit dem PV-Überschuss bis zur Solltemperatur PV, sobald fünf Minuten lang mehr als Netz Minimum (Reserve) eingespeist wird. Ein: der Heizstab heizt mit voller Leistung bis zur Solltemperatur Hand. Aus: der Heizstab bleibt aus. Vorgabe ist Automatik. |
| Solltemperatur PV | Warmwassertemperatur, bis zu der mit Überschuss geheizt wird, mit 2 K Schaltabstand. Vorgabe 65 °C. |
| Solltemperatur Hand | Warmwassertemperatur in der Betriebsart Ein. Vorgabe 45 °C. |
| Mindesttemperatur Warmwasser | Fällt das Warmwasser darunter, heizt der Heizstab in jeder Betriebsart mit voller Leistung, bis es 1 K darüber liegt. 0 schaltet diesen Schutz ab. Vorgabe 40 °C. |
| Netz Minimum (Reserve) | Einspeiseleistung in W, die beim Heizstab stehen bleibt – auf diesen Wert wird der Überschuss ausgeregelt. Sie ist zugleich die Schwelle für den Heizstab und für das Aufheben der Absenkung. Vorgabe 800 W. |
| PV-Schwelle Warmwasser WP | PV-Leistung in W, ab der der Ausgang Heizung Warmwasser gesetzt wird (Warmwasserbereitung über die Wärmepumpe). Ein- und Ausschalten sind jeweils um 5 Minuten verzögert. 0 = nie. Steht die Betriebsart Wärmepumpe auf Aus, bleibt der Ausgang aus. Vorgabe 3000 W. |
Die Variablen kommen aus der Verknüpfung mit dem Funktionsbaustein und müssen nicht von Hand eingetragen werden. Angezeigt werden:
| Netz Leistung kW | Eingang des Bausteins, positiv = Bezug, negativ = Einspeisung. Der Pfeil erscheint ab 0.1 kW in die eine oder andere Richtung. |
| PV Leistung kW | Eingang des Bausteins, die Leistung der Photovoltaik. |
| Batterie Leistung kW Batterie Ladung % Batterie Status |
Optional. Leistung, Ladezustand und Zustand der Batterie. Nicht verknüpft: die Batterie zeigt 0 % und Standby. |
| Verbrauch kW | Ausgang des Bausteins, aus Netz, Photovoltaik und Batterie gerechnet. |
| Autarkie % | Ausgang des Bausteins. Bei höchstens 0.1 kW Bezug aus dem Netz steht er auf 100 %. |
Siehe auch Allgemeine Eigenschaften aller Bedienelemente.