Übersicht Push Nachricht Pushover



Mit diesem Funktionsbaustein können Push Benachrichtigungen über den Dienst Pushover an die Pushover APP (iOS, Android, Desktop) versendet werden. Pushover unterstützt Titel, Prioritäten (z.B. Notfall mit wiederholter Zustellung bis zur Bestätigung), verschiedene Töne und das gezielte Senden an einzelne Geräte.

Einrichtung:

IOs APP Download

Android APP Download



Eingänge

TR
Trigger
Trigger bei der die Nachricht gesendet wird. Siehe Parameter Trigger.
WT / W1..W8
Wert
Optionale Werte. Hier können Werte verknüpft werden die in den Titel oder die Meldung eingefügt werden. Der Platzhalter %1 in Titel oder Meldung wird mit dem Wert des ersten Werteinganges ersetzt, %2 mit dem zweiten usw. Die Anzahl der Werteingänge wird über den Parameter Anzahl Eingänge eingestellt. Die Formatierung richtet sich nach dem Datentyp der verknüpften Adresse (Ganzzahl, Fließkommazahl oder String); ist keine Adresse verknüpft, wird Fließkommazahl verwendet.

Ausgänge

FE
Fehler
Anzahl Fehler.
AZ
Anzahl
Anzahl der gesendeten Meldungen.
FT
Filter
Verbleibende Filterzeit in Sekunden. Nach dem Senden einer Nachricht zählt dieser Ausgang von der im Parameter Filter eingestellten Zeit bis 0 herunter. Solange der Wert größer 0 ist, werden keine weiteren Nachrichten gesendet.

Parameter

Trigger
  • Steigende Flanke: Nachricht wird bei 0-1 gesendet.
  • Fallende Flanke: Nachricht wird bei 1-0 gesendet.
  • Telegramm 0: Nachricht wird bei Telegramm mit Wert 0 gesendet.
  • Telegramm 1: Nachricht wird bei Telegramm mit Wert ungleich 0 gesendet.
  • Wertänderung: Überwachung des Trigger-Einganges. Die Nachricht wird bei jeder Änderung des Wertes am Eingang TR gesendet, also auch bei Zahlen- oder Textwerten. Telegramme mit unverändertem Wert lösen keine Nachricht aus. In den ersten 10 Sekunden nach dem Start der Steuerung werden nur die Anfangswerte übernommen, es wird also keine Nachricht gesendet. Zyklisches Senden ist bei dieser Einstellung nicht möglich.
Benutzer-Schlüssel
Benutzer-Schlüssel (User Key) des Pushover Kontos. Wird nach der Anmeldung auf pushover.net angezeigt. Es können auch mehrere Schlüssel durch Leerzeichen oder Semikolon getrennt angegeben werden; die Meldung wird dann an alle angegebenen Empfänger gesendet.
Titel
Optionaler Titel der Nachricht. Ist der Parameter leer, wird der Name der Application aus dem API-Token angezeigt.
Meldung Meldung welche gesendet wird. Mit \n kann ein Zeilenumbruch eingefügt werden.
Priorität
Priorität der Nachricht.
  • Niedrigste (-2): Keine Benachrichtigung, nur Anzeige in der APP.
  • Niedrig (-1): Benachrichtigung ohne Ton.
  • Normal (0): Normale Benachrichtigung.
  • Hoch (1): Benachrichtigung umgeht Ruhezeiten des Empfängers.
  • Notfall (2): Benachrichtigung wird jede Minute wiederholt (maximal 1 Stunde) bis sie vom Empfänger bestätigt wird.
Ton
Benachrichtigungston. Bei Standard wird der in der Pushover APP eingestellte Ton verwendet.
Gerät
Optionaler Gerätename aus dem Pushover Konto. Ist der Parameter leer, wird die Nachricht an alle Geräte des Kontos gesendet, anderenfalls nur an das angegebene Gerät.
URL
Optionale URL welche mit der Nachricht angezeigt wird. Es muss keine Webadresse sein: Wird das URL-Schema einer App eingetragen, startet ein Antippen des Verweises direkt diese App. Siehe Abschnitt App über die URL starten.
URL-Titel
Optionaler Titel für die URL. Ist der Parameter leer, wird die URL selbst angezeigt.
E-Mail
Optionale E-Mail-Adresse. Ist der Parameter gefüllt, wird dieselbe Meldung parallel zur Push Benachrichtigung auch als E-Mail an diese Adresse versendet. Es können mehrere Adressen durch Semikolon getrennt angegeben werden. Der SMTP-Server wird aus der Mailserver-Konfiguration des Projekts verwendet. Bleibt der Parameter leer, wird keine E-Mail gesendet.
Filter
Wartezeit in Sekunden bis die nächste Nachricht gesendet wird (Standard 300 Sekunden). Nach dem Senden einer Nachricht werden weitere Nachrichten für diese Zeit verworfen. Der Ausgang FT Filter zeigt die verbleibende Zeit an.
Zyklisch senden
Ist die Option aktiviert, wird die Nachricht zyklisch gesendet solange die Trigger-Bedingung ansteht. Bei steigender Flanke bedeutet dies, die Nachricht wird so lange wiederholt gesendet wie der Eingang auf 1 ist, bei fallender Flanke solange der Eingang auf 0 ist. Bei der Einstellung Wertänderung steht keine Bedingung an, der Parameter wird deshalb nicht angezeigt.
Zykluszeit
Zeit in Minuten für das zyklische Senden, Minimum 15 Minuten. Der Parameter wird nur angezeigt wenn zyklisches Senden aktiviert ist.
Anzahl Eingänge
Anzahl der Werteingänge (1 bis 8, Standard 1) für die Platzhalter %1 bis %8.

Sowohl beim Titel als auch bei der Meldung können die Platzhalter %1, %2 usw. verwendet werden. Diese werden durch die Werte der Werteingänge ersetzt, %1 durch den ersten Werteingang, %2 durch den zweiten usw. Damit wird beispielsweise die Nachricht "Fehler Sensor größer %1 Grad" zu "Fehler Sensor größer 50 Grad". Die Formatierung richtet sich nach dem Datentyp der verknüpften Adresse; ist keine Adresse verknüpft, wird Fließkommazahl verwendet.

App über die URL starten: Der Parameter URL erwartet nicht zwingend eine Webadresse. Trägt man stattdessen das URL-Schema einer App ein, öffnet ein Antippen des Verweises in der Pushover Meldung direkt diese App. Für die uni-PRO APP lautet das Schema unipro:// (gleichwertig pt2020pro://). Damit lässt sich zum Beispiel eine Klingelmeldung so einrichten, dass ein Antippen sofort die Visualisierung öffnet. Mit unipro://page/Haustuer wird dabei gleich eine bestimmte Seite aufgerufen, wahlweise auch auf einer anderen Anlage - siehe Die APP über eine Adresse aufrufen. Andere Apps verwenden ihr jeweils eigenes Schema.

Die App muss auf dem Gerät installiert sein, sonst passiert beim Antippen nichts. Unter Android ist dafür die APP Version 2.3130 oder neuer nötig, unter iOS ist keine Mindestversion erforderlich. Ein Titel für den Verweis wird über den Parameter URL-Titel vergeben.

Begrenzung: Die Anzahl der Meldungen ist pro Stunde und pro Tag begrenzt. Die Begrenzung ist fest in der Steuerung hinterlegt, gilt gemeinsam für alle Pushover-Bausteine und schützt vor ungewollten Dauersendungen (z.B. durch einen flatternden Eingang). Wird die Grenze überschritten, wird die Nachricht verworfen, der Ausgang FE Fehler erhöht und eine Fehlermeldung im Debug-Protokoll ausgegeben.

Siehe auch allgemeine Parameter aller Funktionsbausteine.