Übersicht Block Beregnung

Das Bedienelement gehört zum Baustein Block Beregnung. Es zeigt den Zustand der Anlage und ist zugleich die Stelle, an der Programme, Startzeiten und Faktoren eingestellt werden - auch über die APP, ohne Studio.

Das Element muss mit dem Baustein verknüpft werden: rechte Maustaste auf das Element, dann den Baustein auswählen. Alle Adressen, die Zonennamen und die Anzahl der Zonen und Programme werden dabei automatisch übernommen.

Kachel

Der Ring zeigt den Zustand: rot und mit dem Grund beschriftet bei einer Störung, sonst blau während der Beregnung, orange während einer Einweichpause, rot bei einer Störung, sonst in der Schriftfarbe. Läuft die Anlage, füllt sich der Ring im Lauf des Durchgangs und in der Mitte steht die Nummer der laufenden Zone; sonst steht dort das Beregnungssymbol. Rechts oben zeigt ein Symbol, ob gerade beregnet wird.

Der Text darüber nennt während der Beregnung die Restzeit der laufenden Zone, sonst den Grund, warum gerade nicht beregnet wird - „Regen", „Regenpause" (eine laufende Regenverzögerung), „Frost" oder „Wind". Steht nichts an, zeigt er, wann der nächste Start ansteht. Ist überhaupt keine Schaltzeit angelegt, steht auf der Kachel „Keine Zeit" und im Hauptfenster „Keine Startzeit" - dann wartet die Anlage auf etwas, das es nicht gibt. Die Texte sind bewusst kurz gehalten, damit sie auf der Kachel nicht abgeschnitten werden.

Hauptfenster

Ein Druck auf die Kachel öffnet das Hauptfenster. Es zeigt Zustand, Restzeit, nächsten Start und die Wassermenge des letzten Durchgangs.
  • Programm: Schaltet durch die vorhandenen Programme. Das angezeigte Programm startet der Knopf „Start". Läuft es bereits, steht das unter der Beschriftung.
  • Start: Startet das gewählte Programm sofort.
  • Pause: Hält an und lässt danach weiterlaufen.
  • Stopp: Bricht den Durchgang ab und leert die Warteschlange.
  • Störung quittieren: Erscheint über die ganze Breite, solange eine Störung ansteht, und setzt sie zurück. Dasselbe leistet eine Flanke am Eingang QU des Bausteins.
Die Zeile Zustand nennt bei einer Störung den Grund und steht dann in Rot - etwa „Keine Rückmeldung: Ventil 3". In der Kopfzeile führen fünf Symbole zu den weiteren Fenstern.

Uhr - Startzeiten

Die Startzeiten werden wie bei allen Block-Elementen bedient. Jede Schaltzeit nennt als Wert das Programm, das sie startet; angezeigt wird dessen Name. Steht dort „Kein Programm", löst die Schaltzeit nichts aus und zählt auch nicht als nächster Start - eine neue Schaltzeit steht deshalb auf Programm 1. Wochentage, Sonnenauf- und -untergang, Datum, „einmalig" und die Freigabe je Anwesenheitszustand stehen zur Verfügung, ebenso der Import aus einem Kalender.

Siehe Block Uhr für die Bedienung der Schaltzeiten.

Liste - Programme

Die Liste zeigt alle Programme mit ihrer Gesamtlaufzeit. Das Zahnrad öffnet die Einstellungen des Programms, ein Druck auf die Gesamtlaufzeit führt direkt zu den Laufzeiten der einzelnen Zonen, der Knopf „Start" startet das Programm sofort. Läuft das Programm gerade, steht auf dem Knopf „läuft" - ein weiterer Druck beendet dieses eine Programm, alles andere läuft weiter.

In den Einstellungen eines Programms stehen:
  • Name: Benennt das Programm um.
  • Freigegeben: Ein gesperrtes Programm läuft nie.
  • Tage: Ein Filter, keine Startbedingung - beregnet wird immer nur zu einer Schaltzeit. „Nach Schaltzeit" lässt allein die Wochentage der Startzeit gelten. „Alle n Tage" beregnet nur jeden n-ten Tag, „Gerade Tage" und „Ungerade Tage" richten sich nach dem Kalendertag.
  • Abstand: Nur bei „Alle n Tage", mindestens zwei Tage. Jeden Tag beregnet schon „Nach Schaltzeit" mit allen Wochentagen. Der Rhythmus beginnt an dem Tag, an dem er eingestellt wird.
  • Saison: Schaltet zwischen ganzjährig und einem Zeitraum um. Beim Einschalten steht zunächst das übliche Gartenjahr da; Anfang und Ende werden darunter unter „Saison von" und „Saison bis" mit Tag und Monat eingestellt.
  • Laufzeit Korrektur: Verkürzt oder verlängert alle Laufzeiten dieses Programms.
  • Wetter: Nutzt dieses Programm die Wetteranpassung?
  • Laufzeiten: Führt zur Liste der Zonen. Dort wird je Zone eingestellt, wie lange ihr Ventil läuft; 0 bedeutet, dass die Zone nicht zu diesem Programm gehört. Ein neues Programm steht auf einer Minute je Zone, damit gleich etwas passiert.
In der Laufzeitliste führt das Zahnrad rechts jeder Zeile zu den Einstellungen dieser Zone. Ist eine Zone abgewählt, steht vor ihrer Zeit ein Sperrsymbol - sie wird in keinem Programm beregnet.
  • Aktiv: Eine abgewählte Zone wird nie beregnet, in keinem Programm. So lässt sich ein defektes Ventil oder ein umgegrabenes Beet stilllegen, ohne die Laufzeiten zu verlieren.
  • Zyklus und Einweichen: Gegen abfließendes Wasser - siehe Block Beregnung. „Ohne" lässt die Zone in einem Stück durchlaufen.
  • Feuchte ab: Oberhalb dieses Messwerts wird die Zone übersprungen. Nur sichtbar, wenn für die Zone eine Bodenfeuchteadresse eingetragen ist.
  • Hängt eine Einstellung an einem Messwert, steht dieser in Klammern hinter der Beschriftung - etwa „Feuchte ab (62,0)" oder „Frost egal (3,5 °C)". So sieht man beim Einstellen gleich, worauf sich der Wert bezieht.
  • Ergiebigkeit: Wie viel Wasser die Zone je Minute ausbringt. Daraus wird die angezeigte Wassermenge geschätzt. Hängt ein Wasserzähler an der Anlage, wird gemessen und die Zeile entfällt.
  • Regen, Feuchte, Wind, Frost egal: Die jeweilige Sperre gilt für diese Zone nicht - für Topfpflanzen, überdachte Bereiche und das Gewächshaus.
Gezeigt wird immer nur, was auch etwas bewirkt: Ohne Regensensor gibt es kein „Regen egal", ohne Außentemperatur kein „Frost egal".

Person - Anwesenheit

Je Anwesenheitszustand lässt sich ein Programm vorgeben, das beim Wechsel in diesen Zustand startet - etwa ein sparsameres Programm im Urlaub. Das Haus-Symbol schaltet die Vorgabe für einen Zustand ein und aus; ist sie aus, ändert der Wechsel nichts. Das ist die Vorgabe.

„Nur beenden" beendet beim Wechsel einen laufenden Durchgang, ohne ein neues Programm zu starten.

Zahnrad - Einstellungen

  • Regenverzögerung: Setzt eine Verzögerung von Hand oder beendet eine laufende. Steht ganz oben, weil sie am häufigsten gebraucht wird.
  • Dauer Verzögerung: Nur zu sehen, solange eine Verzögerung läuft. Sie sagt, wie lange noch nicht beregnet wird, und lässt sich dabei verlängern oder verkürzen - die Zeit läuft dann ab dem Verstellen neu.
  • Saisonfaktor: Verkürzt oder verlängert alle Laufzeiten auf einmal.
  • Je Monat: Statt des einen Saisonfaktors gelten zwölf Monatswerte. Angezeigt wird immer nur das, was gerade auch wirkt: bei „Nein" der Saisonfaktor, bei „Ja" die Monatswerte.
  • Monatswerte: Führt zu den zwölf Werten.
  • Wetteranpassung: Schaltet die eigene Berechnung des Wetterfaktors ein. Liegt am Baustein ein Wetterfaktor von außen an, entfällt die Zeile - der äußere Wert hat Vorrang.
  • Gewicht Temperatur, Feuchte, Regen: Wie stark die jeweilige Größe in die Rechnung eingeht; 0 % schaltet sie ab. Jede Zeile erscheint nur, wenn ihr Messwert am Baustein auch anliegt.
  • Alle Zonen prüfen: Fährt alle Zonen nacheinander an, jede nur für die am Baustein eingestellte Mindestlaufzeit. So sieht man bei der Inbetriebnahme rasch, ob jedes Ventil schaltet, ohne die volle Beregnungszeit abzuwarten.

Diagramm - Logbuch

Das Logbuch zeigt die letzten 32 Ereignisse mit Zeitpunkt. Der Papierkorb neben dem OK-Knopf leert die Liste ohne Rückfrage. Aufgezeichnet werden gestartete und beendete Programme, ein- und ausgeschaltete Zonen, übersprungene Zonen samt Grund, Meldungen des Wasserzählers und ausbleibende Ventilrückmeldungen. Die Steuerung führt es und schreibt es mit, ein Neustart löscht es nicht.

Parameter

Text
Beschriftung der Kachel.
Ansicht
Block, Grundbild oder Liste.