Block Wetterstation| Das Bedienelement zeigt die Werte einer
Wetterstation an und ist die Bedienoberfläche für den
Funktionsbaustein
Block Wetterstation. Das Bedienelement muss mit diesem
Funktionsbaustein verknüpft werden. Dazu klickt man das Element im
Studio mit der rechten Maustaste an und wählt den Baustein aus. Auf der Kachel werden die Temperatur, das aktuelle Wettersymbol, die Windgeschwindigkeit und die Helligkeit angezeigt. Vier Punkte am unteren Rand zeigen an, ob Wind-, Regen-, Frost- oder Hitzealarm ansteht. Über das Zahnrad rechts oben öffnet sich der Dialog mit allen Werten. |
| Der Dialog zeigt alle Messwerte, die
Tageswerte und den Zustand aller Überwachungen. Werte, deren Eingang am
Funktionsbaustein nicht verbunden ist (Luftfeuchtigkeit, Luftdruck,
Windrichtung, Regenmenge), werden nicht angezeigt. Im unteren Bereich wird für jede Überwachung angezeigt, ob sie gerade anspricht. Ist eine Überwachung ausgeschaltet, steht bei ihr "aus". Ein Tipp auf ein Feld schaltet die zugehörige Überwachung ein oder aus. Eine Sensorstörung und ein laufender Testbetrieb werden im Kopf des Dialogs angezeigt. Bei einer Sensorstörung steht daneben die Ursache: |
| Meldung am Eingang Fehler | Die Wetterstation meldet die Störung selbst über den Eingang Fehler des Funktionsbausteins. |
| Messwert unplausibel | Der genannte Messwert liegt dauerhaft außerhalb des sinnvollen Bereichs. Meist stimmt der Datentyp der Adresse nicht. |
| Werte werden nicht aktualisiert | Innerhalb der eingestellten Zeit hat sich kein Messwert geändert (bzw. das Lebenszeichen nicht gewechselt). |
In der Titelleiste stehen drei Symbole zur Verfügung: |
| Zahnrad | Einstellungen aller Grenzwerte und Zeiten. |
| Liste | Alarm-Logbuch mit den letzten Ereignissen. |
| Diagramm | Statistik der Wetterverläufe. Das Symbol lässt sich in den Eigenschaften des Bedienelements ausblenden. |
| Die Einstellungen sind nach Gruppen
geordnet und lassen sich mit dem Finger oder dem Mausrad scrollen. Alle
Werte werden in der Steuerung gespeichert und bleiben nach einem
Neustart erhalten. Bei Grenzwerten steht rechts neben dem Wert eine zweite Schaltfläche mit dem aktuellen Messwert. Ein Klick darauf übernimmt den Messwert als Grenzwert. Damit lassen sich vor allem die Beschattungsschwellen sehr einfach einstellen: einfach warten, bis die gewünschte Helligkeit erreicht ist, und den Wert übernehmen. Die Werte werden erst mit "Speichern" an die Steuerung übertragen. |
| Überwachung | Schaltet die jeweilige Überwachung ein oder aus. Ist sie ausgeschaltet, geht der zugehörige Ausgang sofort auf 0. |
| Alarm über / unter | Grenzwert, ab dem der Alarm ausgelöst wird. |
| Einschaltverzögerung | So lange muss der Grenzwert überschritten sein, bis der Alarm gesetzt wird. Verhindert Alarme durch kurze Spitzen. |
| Rückfallzeit | So lange muss der Grenzwert durchgehend unterschritten sein, bis der Alarm wieder zurückgenommen wird. Wird der Grenzwert zwischendurch erneut überschritten, beginnt die Zeit von vorne. |
| Hysterese | Abstand zwischen dem Ein- und dem Ausschaltpunkt. Bei der Helligkeit wird die Hysterese in Prozent des Grenzwertes angegeben. |
| Regenmenge auswerten | Bildet den Regenalarm über die Regenmenge in mm/h statt über die Regenmeldung. Nur sinnvoll, wenn die Regenmenge am Funktionsbaustein verbunden ist. |
| Nur bei Niederschlag | Der Frostalarm wird nur ausgelöst, wenn zusätzlich Regen gemeldet wird. Schützt Markisen vor dem Vereisen, ohne bei trockener Kälte unnötig einzufahren. |
| Eingang ist ein Bit | Der Dämmerungseingang wird als Schaltbit statt als Helligkeitswert ausgewertet. |
| Sensorausfall nach | Ändert sich in dieser Zeit kein Messwert, gilt die Wetterstation als gestört. 0 schaltet die Überwachung aus. |
| Sicherheitsstellung | Bei einer Sensorstörung werden Wind- und Regenalarm zwangsweise gesetzt. Das schützt die Beschattung, wenn zum Beispiel ein Sensorkabel unterbrochen ist. |
| Alarm wiederholen alle | Anstehende Alarme werden in diesem Abstand erneut gesendet. Damit erreicht die Meldung den Aktor auch dann, wenn ein Telegramm verloren geht. 0 schaltet die Wiederholung aus. |
| Plausibilitätsprüfung | Messwerte außerhalb sinnvoller Bereiche werden verworfen, der letzte gültige Wert bleibt stehen. Fängt Störungen auf dem Bus und falsch eingestellte Datentypen ab. |
| Böe ab Abweichung | Weicht der Wind um mehr als diesen Wert vom Mittelwert ab, wird ein zusätzlicher Eintrag in der Statistik erzeugt. |
| Testbetrieb | Setzt Wind- und Regenalarm für die eingestellte Dauer zwangsweise. Damit lässt sich bei der Inbetriebnahme prüfen, ob die Jalousien richtig in die Sicherheitsstellung fahren, ohne auf Sturm warten zu müssen. Nach Ablauf der Zeit fallen die Alarme von selbst wieder zurück. |