Block FarbtemperatursteuerungMit diesem Bedienelement werden Helligkeit und Lichtfarbe einer Beleuchtung eingestellt – von warmem, gelblichem bis zu kaltem, bläulichem Licht. Auf Wunsch führt die Automatik beides selbsttätig über den Tag nach, so wie sich auch das Tageslicht ändert.
Die Kachel zeigt Helligkeit und Farbtemperatur. Das Symbol oben verrät, ob die Automatik läuft: Play heißt, die Tageskurve steuert das Licht, Pause heißt, es wird von Hand bedient.
Wichtig: Der Schalter Auto auf der Kachel schaltet nicht das Licht, sondern die Automatik ein und aus. Ein Tippen auf die übrige Fläche öffnet den Dialog. Blinkt ein rotes W, ist die eingestellte Betriebszeit erreicht und eine Wartung fällig.
Hinweis: Solange die Automatik läuft, überschreibt die Tageskurve von Hand eingestellte Werte spätestens zur nächsten Minute. Wer von Hand einstellen möchte, schaltet vorher die Automatik aus.
Die Farblichtsteuerung bildet nach, wie sich das Tageslicht ändert: in der Frühe warmes, gedämpftes Licht, über Mittag helles und kühles, gegen Abend wieder warmes und gedämpftes. Kühles, bläuliches Licht wirkt aktivierend, warmes beruhigend. Wer sich viel in Räumen ohne Tageslicht aufhält, bekommt so einen Lichtverlauf, der dem natürlichen ähnelt – in der Gebäudetechnik heißt das auch „Human Centric Lighting“.
Die Farbtemperatur wird in Kelvin angegeben: kleine Werte (etwa 2000 K) ergeben warmes, rötliches Licht, große Werte (etwa 8000 K) kaltes, bläuliches.
Das vierte Symbol der Titelleiste öffnet die Tabelle. Sie hat für jede volle Stunde eine Zeile und ist länger als der Bildschirm – sie wird durch Ziehen verschoben.
Erst Speichern übernimmt die Tabelle in die Steuerung; sie bleibt dort auch nach einem Neustart erhalten.
Bei diesem Element schalten Schaltuhr und Anwesenheit die Automatik – sie geben keine Helligkeit und keine Farbe vor, die kommen aus der Tabelle. Je Schaltzeit wird unter Wert Aktiv oder Inaktiv gewählt, etwa morgens um 6 Uhr die Automatik einschalten. Ebenso wird bei der Anwesenheit für jeden Zustand festgelegt, ob die Automatik beim Wechsel ein- oder ausgeschaltet wird, auf Wunsch nur bei Dunkelheit. Alles weitere zu Schaltzeiten und Anwesenheit steht unter Anwesenheit.
Das Zahnrad öffnet dieselben Einstellungen wie beim Block Licht/Dimmer: die Schwellen für Helligkeit, die Anwesenheitssimulation und die Einschaltzeit mit der Wartungsanzeige.
Dieser Abschnitt richtet sich an den Errichter der Anlage.
Voraussetzung ist eine Leuchte, deren Helligkeit und Farbtemperatur getrennt angesteuert werden können – üblicherweise ein Vorschaltgerät „Tunable White“. Welchen Bereich sie beherrscht, steht im Datenblatt.
Das Bedienelement wird mit dem Funktionsbaustein Block Farbtemperatursteuerung verknüpft (rechte Maustaste auf das Bedienelement); die Variablen liegen am Funktionsbaustein. Die gerechneten Werte der Tageskurve gehen auf dessen Ausgänge Prozent und Farbtemperatur K – dieselben, die auch bei Bedienung von Hand beschrieben werden. Gerechnet wird nur, solange der Eingang Automatik ungleich 0 ist; bei 0 rührt die Farblichtsteuerung die Ausgänge nicht an. Außer über Kachel, Dialog, Schaltuhr und Anwesenheit kann jede andere Stelle im Programm auf diesen Eingang schreiben. Siehe auch Anwesenheit.
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| Szenenauswahl | Legt fest, ob das Element im Bedienelement Block Szene Gruppe zur Auswahl steht. |
| Ansicht | Block oder Grundbild. |
| Text | Beschriftung der Kachel. Die Größe wird mit dem Element skaliert, ein Zeilenumbruch wird mit \n eingefügt, höchstens zwei Zeilen. |
| Kelvin min. / Kelvin max. | Bereich des Farbtemperatur-Schiebers im Dialog, Vorgabe 0 bis 10000 K. Hier den Bereich der Leuchte eintragen. Die Werte der Tabelle werden dadurch nicht begrenzt – darauf achten, dass dort nur Farbtemperaturen stehen, die die Leuchte darstellen kann. |
| Schalten im Grundbild | Nur bei der Ansicht Grundbild sichtbar. Ist der Haken gesetzt, schaltet ein kurzes Tippen das Licht ein oder aus, ein Halten von 0,7 Sekunden öffnet den Dialog. Ohne Haken öffnet jedes Tippen den Dialog. |
Alle Variablen liegen am Funktionsbaustein.
Siehe auch Allgemeine Eigenschaften aller Bedienelemente.