Heizkreis| Dieser
Funktionsbaustein regelt einen kompletten Heizkreis. Er bildet den
witterungsgeführten Vorlaufsollwert aus der Heizkurve, kennt Komfort- und
Absenkbetrieb, schaltet im Sommer selbständig ab, steuert die
Kreispumpe mit Nachlauf und Mindeststillstandszeit, fährt den Mischer
und meldet dem Wärmeerzeuger, welche Temperatur er braucht. Bisher wurde ein Heizkreis aus Einzelbausteinen zusammengesetzt: Heiz+Kühlkurve, Mischer einfach, eine Schaltuhr für die Absenkung, ein Grenzwertschalter für die Sommerabschaltung und mehrere Zuweisungen. Das sind je Kreis sechs bis zehn Bausteine. Der Heizkreis fasst all das zusammen, und er liefert zusätzlich eine Wärmeanforderung an den Erzeuger. Was der Anwender zur Laufzeit verstellen soll, ist ein Eingang. Raumsollwert, Betriebsart, Zeitprogramm und Freigabe sind deshalb Eingänge und lassen sich auf Adressen legen. Ein eigenes Bedienelement gibt es nicht — für die Visualisierung genügen eine Textanzeige am Ausgang ST und Wertanzeigen an VS, VL und MP. |
Ablauf |
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| Art
des Kreises. Beim gemischten Kreis steuert der Baustein den
Mischer über die Ausgänge VA und VZ an. Beim direkten Kreis bleiben
diese Ausgänge stumm und die Mischerparameter verschwinden aus dem
Eigenschaftenfenster; alles andere — Sollwert, Pumpe, Sommerabschaltung,
Frostschutz, Anforderung — arbeitet unverändert weiter. Betriebsart. Der Eingang BA gibt die Betriebsart von Hand vor: 1 Komfort, 2 Absenkung, 3 Frostschutz, 4 Aus. Nur bei 0 (Automatik) entscheidet das Zeitprogramm am Eingang ZP zwischen Komfort und Absenkung. Die Sperre SP und die fehlende Freigabe FR stellen den Kreis ab, unabhängig von BA. Vorlaufsollwert. Zuerst wird der Raumsollwert bestimmt: im Komfortbetrieb der Wert am Eingang SO, im Absenkbetrieb wahlweise SO abzüglich der eingestellten Absenkung oder der eigene Sollwert am Eingang SA. Daraus und aus der Außentemperatur rechnet dieselbe Kurve wie im Baustein Heiz+Kühlkurve den Vorlaufsollwert. Steilheit, Parallelverschiebung und Fußpunkt formen die Kurve, Vorlauf minimal und maximal begrenzen das Ergebnis. Ist der Eingang VG belegt und größer als 0, übersteuert er die Kurve — die Begrenzung bleibt trotzdem in Kraft, sie schützt den Kreis. Raumeinfluss. Der Raumeinfluss gewichtet die Abweichung zwischen Raumsollwert und gemessener Raumtemperatur. Er wirkt nur, wenn der Eingang RT verknüpft ist. Ohne Raumfühler bleibt es bei reiner Witterungsführung — der unbelegte Eingang läge bei 0 °C, und daraus würde eine gewaltige Überhöhung. Sommerabschaltung. Aus der Außentemperatur wird ein gleitender Mittelwert gebildet, mit demselben Verfahren wie beim Baustein Durchschnitt pro Zeit. Die Mittelungsdauer ist dabei die Zeitkonstante: nach dieser Zeit hat der Mittelwert rund zwei Drittel einer Änderung übernommen. Liegt er über der Heizgrenze der gerade gültigen Betriebsart, schaltet der Kreis ab: die Pumpe geht aus, der Vorlaufsollwert auf 0 und die Wärmeanforderung fällt weg. Zurück kommt er erst, wenn der Mittelwert die Heizgrenze um die Hysterese unterschreitet und die Mindestverweilzeit abgelaufen ist. Ohne beides würde die Anlage in der Übergangszeit täglich mehrfach umschalten. Der Mittelwert wird gespeichert und läuft nach einem Neustart weiter; stand die Steuerung länger still als die Mittelungsdauer, wird er verworfen und neu eingelernt. Frostschutz. Fällt die Außentemperatur unter die eingestellte Schwelle, läuft der Kreis an und hält die Vorlauf-Mindesttemperatur — auch bei Betriebsart Aus, bei anstehender Sperre und bei Sommerabschaltung. Genau dafür gibt es die Betriebsart „Aus": sie heißt nicht „tot". Ohne verknüpften Außenfühler gibt es keinen Frostschutz. Schnellabsenkung. Beim Wechsel in den Absenkbetrieb bleibt die Pumpe aus, bis der Vorlauf auf den abgesenkten Sollwert gefallen ist. Der Kreis kühlt dadurch schneller aus, statt die gespeicherte Wärme weiter zu verteilen. Ohne verknüpften Eingang VL wirkt sie nicht. Schnellaufheizung. Beim Wechsel in den Komfortbetrieb wird der Vorlaufsollwert für die eingestellte Dauer um den eingestellten Betrag erhöht, damit der Raum schneller auf Temperatur kommt. Mit einer Überhöhung von 0 entfällt sie. Pumpe. Die Pumpe läuft im Komfort- und Absenkbetrieb sowie im Frostschutz. Nach dem Wegfall des Wärmebedarfs läuft sie die Nachlaufzeit weiter, damit die Restwärme des Kessels abgeführt wird. Nach dem Abschalten darf sie erst nach der Mindeststillstandszeit wieder anlaufen — sonst taktet sie an der Schaltschwelle. Die Betriebsstunden werden mitgezählt, gespeichert und am Ausgang BT ausgegeben. Mischer. Der Mischer wird mit derselben Impulsbildung angesteuert wie im Baustein Mischer einfach: ein Regler bildet die Stellgröße, daraus entstehen Fahrimpulse mit Mindestpause und begrenzbarer Impulsdauer. Die Fahrtrichtung wird nie direkt umgeschaltet, dazwischen liegt immer eine kurze Pause. Die Ausgänge werden nur bei einer Änderung gesendet. Steht der Kreis, fährt der Mischer einmal über die volle Laufzeit zu. Im Kühlbetrieb (Eingang KU) dreht sich die Wirkrichtung um. Rückmeldung des Mischerantriebs. Sind die Eingänge RA oder RZ verknüpft, wird geprüft, ob der Antrieb den Schaltbefehl angenommen hat. Passt die Rückmeldung nicht zum Ausgang, wird der Ausgang begrenzt oft erneut gesendet, der Fehlerzähler FZ hochgezählt und die Störung SR gesetzt; zieht die Rückmeldung nach, geht die Störung von selbst zurück. Überwacht wird nur die Richtung, deren Eingang verknüpft ist. Wärmeanforderung. Solange der Kreis heizt, meldet der Ausgang AN den Bedarf und der Ausgang AT die gewünschte Vorlauftemperatur am Erzeuger — das ist der Vorlaufsollwert zuzüglich der eingestellten Überhöhung, die Wärmetauscherverluste und Mischerreserve abdeckt. Beide Ausgänge zusammen sind das Anforderungsformat, das alle Verbraucher verwenden; sie lassen sich damit sammeln und an einen Erzeuger weitergeben. Über die Form der Meldung lässt sich auf das Bit oder auf die Temperatur allein einschränken. Im Kühlbetrieb wird keine Wärme angefordert. Antiblockierfunktion. Zum eingestellten Wochentag und zur eingestellten Stunde läuft ein Freifahrlauf: die Pumpe läuft für die eingestellte Dauer, danach fährt der Mischer einmal ganz auf und ganz zu. Beide Teile lassen sich einzeln abschalten. Der Freifahrlauf startet nur bei stehendem Kreis und wird von jedem Wärmebedarf sofort abgebrochen. Nachstellen im Betrieb. Ob die Heizkurve passt, zeigt sich erst nach einer Heizperiode; ob die Heizgrenze richtig liegt, erst nach einem Übergang. Fünf Größen haben deshalb zusätzlich einen Eingang: Heizkurve (HK), Parallelverschiebung (HP), Raumeinfluss (RE) und die beiden Heizgrenzen (HG, HA). Ein verknüpfter Eingang hat Vorrang vor dem gleichnamigen Parameter. Damit lassen sich genau die Werte, die man erst im Betrieb beurteilen kann, auf Adressen legen und aus der Visualisierung heraus nachziehen — ohne Studio und ohne Errichter. Diese Werte überstehen einen Neustart der Steuerung von selbst: was auf einer Gruppenadresse steht, wird von der Steuerung gespeichert und beim Hochlauf wiederhergestellt, noch bevor die Bausteine anlaufen. Geschrieben wird im Stundentakt und beim geordneten Beenden — bei einem harten Spannungsausfall kann also die letzte Stunde verloren gehen. Adressen mit einem aktiven Initialwert werden bewusst nicht gespeichert; sie starten immer mit dem projektierten Wert. Wenn es nicht wärmer wird. Steht der Vorlaufsollwert an der Begrenzung Vorlauf maximal, bringt eine steilere Kurve nichts mehr — die Begrenzung schneidet die Erhöhung wieder ab. Der Statustext meldet das mit „Vorlauf begrenzt“. Dann ist nicht die Kurve zu flach, sondern die Begrenzung zu niedrig — und die gehört dem Errichter: sie schützt den Kreis, zum Beispiel den Estrich einer Fußbodenheizung. Fehlender Fühler. Ist der Eingang AU nicht verknüpft — oder beim gemischten Kreis der Eingang VL —, kann der Baustein nicht arbeiten: der Ausgang SR wird gesetzt, der Statustext meldet den fehlenden Fühler und es wird eine Meldung ausgegeben. |
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Beispiel |
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| Fußbodenheizung mit Mischer: Steilheit 0,6, Vorlauf minimal 20 °C, Vorlauf maximal 40 °C, Raumsollwert Komfort 21 °C, Absenkung 4 K, Heizgrenze Komfort 18 °C. Bei 0 °C Außentemperatur stellt sich ein Vorlaufsollwert von rund 33 °C ein, im Absenkbetrieb entsprechend weniger. Steigt der gleitende Außenmittelwert im Mai über 18 °C, schaltet der Kreis ab und meldet „Sommer aus"; er kommt erst zurück, wenn der Mittelwert unter 17 °C fällt und die Mindestverweilzeit von zwei Stunden abgelaufen ist. |
Eingänge |
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| AU |
Außentemperatur* |
Aktuelle Außentemperatur in °C. Grundlage der Heizkurve,
des gleitenden Mittelwertes für die Sommerabschaltung und des
Frostschutzes. Nicht verknüpft: der Ausgang Störung wird gesetzt, der
Statustext meldet den fehlenden Fühler und es wird eine Meldung
ausgegeben. Gerechnet wird dann mit 20 °C Außentemperatur, der Kreis
bleibt also an der unteren Vorlaufbegrenzung, und es gibt keinen
Frostschutz. Eine interne Verknüpfung mit einem vorgeschalteten Baustein
gilt als verknüpft. |
| VL |
Vorlauftemperatur |
Gemessene Vorlauftemperatur des Kreises in °C. Istwert der
Mischerregelung und Abbruchbedingung der Schnellabsenkung. Beim
gemischten Kreis zwingend; nicht verknüpft: der Ausgang Störung wird
gesetzt und der Mischer bleibt stehen. Beim direkten Kreis wird der
Eingang nur für die Schnellabsenkung gebraucht; ist er dort nicht
verknüpft, entfällt die Schnellabsenkung und es wird keine Störung
gemeldet. |
| RT |
Raumtemperatur |
Optional. Gemessene Raumtemperatur in °C für den
Raumeinfluss. Nicht verknüpft: der Raumeinfluss wirkt nicht, der Sollwert
entsteht aus reiner Witterungsführung. Geprüft wird die Verknüpfung, nicht
der Wert. |
| SO |
Raumsollwert Komfort |
Optional. Gewünschte Raumtemperatur im Komfortbetrieb in
°C; sie ist zugleich der Fußpunkt der Heizkurve. Nicht verknüpft oder
kleiner/gleich 0: es wird mit 20 °C gerechnet. |
| SA |
Raumsollwert Absenkung |
Optional. Eigener Raumsollwert für den Absenkbetrieb in °C.
Wirkt nur, wenn der Parameter „Art der Absenkung" auf „eigener
Raumsollwert (SA)" steht. Nicht verknüpft oder kleiner/gleich 0: es gilt
der Komfortsollwert abzüglich der eingestellten Absenkung. |
| BA |
Betriebsart |
Optional. 0 = Automatik (das Zeitprogramm ZP entscheidet),
1 = Komfort, 2 = Absenkung, 3 = Frostschutz, 4 = Aus. Bei 1 bis 4 wird ZP
nicht ausgewertet. Der Frostschutz wirkt auch bei 4. Nicht verknüpft:
Automatik. |
| ZP |
Zeitprogramm |
Optional. Wird nur bei Betriebsart 0 (Automatik)
ausgewertet: 0 schaltet auf Absenkung, ungleich 0 auf Komfort. Üblicher
Lieferant ist eine Wochenuhr. Nicht
verknüpft: Komfortbetrieb. |
| FR |
Freigabe |
Optional. Ungleich 0 gibt den Kreis frei, 0 sperrt ihn: die
Pumpe geht aus, der Vorlaufsollwert auf 0, die Wärmeanforderung fällt
weg. Der Frostschutz wirkt trotzdem. Nicht verknüpft: der Kreis ist
freigegeben. |
| SP |
Sperren |
Optional. Ungleich 0 sperrt den Kreis wie eine fehlende
Freigabe; 0 gibt ihn frei. Der Frostschutz wirkt trotzdem. Nicht
verknüpft: nie gesperrt. |
| KU |
Kühlbetrieb |
Optional. Ungleich 0 schaltet auf Kühlbetrieb: der Sollwert
entsteht aus der Kühlkurve, die Wirkrichtung des Mischers dreht sich um,
die Sommerabschaltung entfällt und es wird keine Wärme angefordert. Den
Eingang liefert üblicherweise der Baustein Heizen/Kühlen
Umschaltung. Nicht verknüpft: Heizbetrieb. |
| VG |
Vorlaufsollwert Vorgabe |
Optional. Ein Wert größer 0 übersteuert die Kurve und wird
unmittelbar zum Vorlaufsollwert; Vorlauf minimal und maximal bleiben in
Kraft. Gedacht für ein übergeordnetes Programm, das den
Vorlauf selbst vorgibt. Nicht verknüpft oder 0: es gilt die Kurve. |
| RA |
Rückmeldung Auf |
Optional. Rückmeldung des Mischerantriebs für die Richtung
Auf. Nimmt sie den Wert des Ausgangs VA nicht innerhalb der
Überwachungszeit an, wird der Ausgang erneut gesendet und eine Störung
gemeldet. Nicht verknüpft: keine Überwachung dieser Richtung. |
| RZ |
Rückmeldung Zu |
Optional. Dasselbe für die Richtung Zu und den Ausgang VZ.
Nicht verknüpft: keine Überwachung dieser Richtung. |
| HK |
Heizkurve |
Optional. Steilheit der Kurve, im Kühlbetrieb die der
Kühlkurve. Ein Wert ungleich 0 hat Vorrang vor dem Parameter
„Steilheit“. Eine 0 gilt als „Wert noch nicht eingetroffen“: dann
bleibt es beim Parameter — eine Steilheit von 0 wäre sinnlos und der Kreis
liefe praktisch ohne Kurve. Nicht verknüpft: es gilt der Parameter. |
| HP |
Parallelverschiebung |
Optional. Verschiebt die ganze Kurve nach oben oder unten.
Ist der Eingang verknüpft, hat er Vorrang vor dem Parameter — auch mit
dem Wert 0, denn 0 heißt hier „keine Verschiebung“ und ist ein
gültiger Wert. Nicht verknüpft: es gilt der Parameter. |
| RE |
Raumeinfluss |
Optional. Gewichtung der Abweichung zwischen Raumsollwert und
Raumtemperatur in Prozent. Ist der Eingang verknüpft, hat er Vorrang vor dem
Parameter — auch mit dem Wert 0, denn 0 heißt „reine Witterungsführung“.
Wirkt weiterhin nur, wenn auch der Eingang RT verknüpft ist. Nicht
verknüpft: es gilt der Parameter. |
| HG |
Heizgrenze Komfort |
Optional. Liegt der gleitende Außenmittelwert darüber,
schaltet der Kreis im Komfortbetrieb ab. Ein Wert ungleich 0 hat Vorrang vor
dem Parameter; eine 0 gilt als „Wert noch nicht eingetroffen“. Nicht
verknüpft: es gilt der Parameter. |
| HA |
Heizgrenze Absenkung |
Optional. Dieselbe Grenze für den Absenkbetrieb, sonst wie
HG. Nicht verknüpft: es gilt der Parameter. |
Ausgänge |
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| PU |
Pumpe |
1, solange die Kreispumpe laufen soll — im Komfort- und
Absenkbetrieb, im Frostschutz, während der Nachlaufzeit und während des
Freifahrlaufs. Sonst 0. |
| VA |
Mischer auf |
Fahrimpuls in Richtung Auf. Beim direkten Kreis bleibt der
Ausgang unbeschrieben. |
| VZ |
Mischer zu |
Fahrimpuls in Richtung Zu. Beide Richtungen stehen nie
gleichzeitig an. Beim direkten Kreis bleibt der Ausgang unbeschrieben. |
| MP |
Mischerstellung |
Gerechnete Mischerstellung in Prozent, 0 bis 100. Ein
Schätzwert aus den gefahrenen Impulsen, keine Messung. |
| VS |
Vorlaufsollwert |
Gültiger Vorlaufsollwert in °C. 0, wenn der Kreis aus,
gesperrt oder sommerabgeschaltet ist. |
| AN |
Wärmeanforderung |
1, solange der Kreis Wärme braucht, danach noch für die
Nachlaufzeit der Anforderung. Bleibt bei der Form „nur Temperatur" auf 0. |
| AT |
Anforderung Temperatur |
Gewünschte Vorlauftemperatur am Erzeuger in °C:
Vorlaufsollwert zuzüglich der Überhöhung. Bleibt bei der Form „nur Bit"
auf 0. |
| ST |
Statustext |
Klartext des aktuellen Zustands für eine Textanzeige, zum
Beispiel „Komfort 21.0", „Absenkung 17.0, Schnellabsenkung", „Sommer aus
(MW 18.4 C)“, „Komfort 21.0, Vorlauf begrenzt", „Frostschutz", „Aus, Freifahrlauf". Die Adresse muss vom
Typ Zeichenkette sein. |
| SR |
Störung |
1, solange ein Fühler fehlt oder eine Rückmeldung des
Mischerantriebs ausbleibt. Sonst 0. |
| BT |
Betriebsstunden Pumpe |
Laufzeit der Kreispumpe in Stunden. Der Wert wird
gespeichert und nach einem Neustart weitergeführt. |
| FZ |
Fehlerzähler |
Anzahl der ausgebliebenen Rückmeldungen des
Mischerantriebs seit dem Start. |
Parameter |
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| Kreis |
Gemischt oder direkt. Beim direkten Kreis bleiben die
Mischerausgänge stumm und die Mischerparameter werden ausgeblendet.
Vorgabe: gemischt. |
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| Steilheit |
Steilheit der Heizkurve. Je größer der Wert, desto stärker
steigt die Vorlauftemperatur bei fallender Außentemperatur. Richtwerte:
Fußbodenheizung 0,4 bis 0,8, Radiatoren 1,2 bis 1,8. Vorgabe 1,2. Ein verknüpfter Eingang HK hat Vorrang. |
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| Parallelverschiebung |
Verschiebt die ganze Kurve um diesen Betrag nach oben oder
unten. Vorgabe 0 K. Ein verknüpfter Eingang HP hat Vorrang. |
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| Fußpunkt |
Gewünschte Vorlauftemperatur bei 20 °C Außentemperatur.
Vorgabe 0 — dann bleibt die Kurve unverändert und ihr Fußpunkt liegt auf
dem Raumsollwert. |
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| Vorlauf minimal / maximal |
Untere und obere Begrenzung des Vorlaufsollwertes. Das
Maximum schützt den Kreis, etwa den Estrich einer Fußbodenheizung, und
begrenzt auch die Vorgabe am Eingang VG. Vorgabe 20 °C und 50 °C. |
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| Raumeinfluss |
Gewichtung der Abweichung zwischen Raumsollwert und
Raumtemperatur in Prozent. Wirkt nur bei verknüpftem Eingang RT. Vorgabe 0
— also reine Witterungsführung, das bisherige Verhalten einer Heizkurve
ohne Raumfühler. Ein verknüpfter Eingang RE hat Vorrang. |
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| Art der Absenkung |
Entweder um einen Betrag in Kelvin oder auf den eigenen
Raumsollwert am Eingang SA. Vorgabe: um Betrag. |
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| Absenkung |
Betrag, um den der Raumsollwert im Absenkbetrieb verringert
wird. Vorgabe 4 K. |
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| Schnellabsenkung |
Beim Wechsel in die Absenkung bleibt die Pumpe aus, bis der
Vorlauf auf den abgesenkten Sollwert gefallen ist. Vorgabe aus. |
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| Schnellaufheizung Überhöhung / Dauer |
Beim Wechsel in den Komfortbetrieb wird der
Vorlaufsollwert für die eingestellte Dauer um diesen Betrag erhöht.
Vorgabe 0 K, also keine Schnellaufheizung. |
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| Heizgrenze Komfort / Absenkung |
Liegt der gleitende Außenmittelwert über der Grenze der
gerade gültigen Betriebsart, schaltet der Kreis ab. Vorgabe 18 °C und
15 °C. Ein verknüpfter Eingang HG/HA hat Vorrang. |
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| Mittelungsdauer |
Zeitkonstante des gleitenden Außenmittelwertes in Stunden.
Vorgabe 24 h. |
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| Hysterese Heizgrenze |
Der Kreis kommt erst zurück, wenn der Mittelwert die
Heizgrenze um diesen Betrag unterschreitet. Vorgabe 1 K. |
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| Mindestverweilzeit |
Mindestzeit, die die Sommerabschaltung gehalten wird, bevor
sie wieder wechseln darf. Vorgabe 120 min. |
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| Frostschutz Außentemperatur |
Liegt die Außentemperatur darunter, läuft der Kreis auch
bei Betriebsart Aus, bei Sperre und bei Sommerabschaltung an. Vorgabe
3 °C. |
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| Frostschutz Vorlauf |
Vorlaufsollwert, den der Kreis im Frostschutz hält.
Vorgabe 15 °C. |
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| Pumpe Nachlaufzeit |
So lange läuft die Pumpe weiter, nachdem der Wärmebedarf
weggefallen ist. Vorgabe 300 s. |
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| Pumpe Mindeststillstand |
Nach dem Abschalten darf die Pumpe erst nach dieser Zeit
wieder anlaufen. Vorgabe 60 s. |
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| Antiblockierfunktion Pumpe / Mischer |
Was der Freifahrlauf bewegt. Beides lässt sich einzeln
zuschalten. Vorgabe: beides aus. |
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| Antiblockierfunktion Wochentag / Uhrzeit / Dauer |
Wann der Freifahrlauf startet und wie lange die Pumpe dabei
läuft. Der Mischer fährt danach einmal über seine Laufzeit ganz auf und
ganz zu. Vorgabe Sonntag, 10 Uhr, 60 s. |
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| Mischer Laufzeit |
Laufzeit des Mischerantriebs von Endlage zu Endlage.
Vorgabe 120 s. |
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| Mischer Verstärkung P / Integral I |
Reglerparameter der Mischerregelung. Vorgabe 10,0 und 0,0. |
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| Mischer PWM Zeit / min. Pause / max. Puls |
Länge eines Impulszyklus, kürzeste Pause zwischen zwei
Impulsen und längster einzelner Fahrimpuls. Vorgabe 60 s, 15 s und 0 s
(keine Begrenzung). |
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| Mischer Hysterese |
Erst ab dieser Abweichung zwischen Soll- und Istwert wird
gefahren. Vorgabe 1 °. |
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| Zeit Überwachung Rückmeldung |
Zeit, in der die Rückmeldung den Wert des Ausgangs annehmen
muss. Wirkt nur bei verknüpftem Rückmelde-Eingang. Vorgabe 10 s. |
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| Zeit Wiederholung senden |
Abstand, in dem der Ausgang nach einer Störung erneut
gesendet wird. Vorgabe 30 s. |
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| Max. Wiederholungen |
Anzahl der Wiederholungen je Störung. 0 = unbegrenzt.
Vorgabe 3. |
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| Anforderung Überhöhung |
Wird auf den Vorlaufsollwert aufgeschlagen und als
Anforderung an den Erzeuger gemeldet. Deckt Wärmetauscherverluste und
Mischerreserve ab. Vorgabe 5 K. |
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| Anforderung Nachlauf |
So lange bleibt die Anforderung stehen, nachdem der
Wärmebedarf weggefallen ist. Vorgabe 0 s. |
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| Form der Meldung |
Bit und Temperatur, nur das Bit oder nur die Temperatur.
Vorgabe: Bit und Temperatur. |
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