Übersicht Heizkreis

Dieser Funktionsbaustein regelt einen kompletten Heizkreis. Er bildet den witterungsgeführten Vorlaufsollwert aus der Heizkurve, kennt Komfort- und Absenkbetrieb, schaltet im Sommer selbständig ab, steuert die Kreispumpe mit Nachlauf und Mindeststillstandszeit, fährt den Mischer und meldet dem Wärmeerzeuger, welche Temperatur er braucht.

Bisher wurde ein Heizkreis aus Einzelbausteinen zusammengesetzt: Heiz+Kühlkurve, Mischer einfach, eine Schaltuhr für die Absenkung, ein Grenzwertschalter für die Sommerabschaltung und mehrere Zuweisungen. Das sind je Kreis sechs bis zehn Bausteine. Der Heizkreis fasst all das zusammen, und er liefert zusätzlich eine Wärmeanforderung an den Erzeuger.

Was der Anwender zur Laufzeit verstellen soll, ist ein Eingang. Raumsollwert, Betriebsart, Zeitprogramm und Freigabe sind deshalb Eingänge und lassen sich auf Adressen legen. Ein eigenes Bedienelement gibt es nicht — für die Visualisierung genügen eine Textanzeige am Ausgang ST und Wertanzeigen an VS, VL und MP.


Ablauf

Art des Kreises. Beim gemischten Kreis steuert der Baustein den Mischer über die Ausgänge VA und VZ an. Beim direkten Kreis bleiben diese Ausgänge stumm und die Mischerparameter verschwinden aus dem Eigenschaftenfenster; alles andere — Sollwert, Pumpe, Sommerabschaltung, Frostschutz, Anforderung — arbeitet unverändert weiter.

Betriebsart. Der Eingang BA gibt die Betriebsart von Hand vor: 1 Komfort, 2 Absenkung, 3 Frostschutz, 4 Aus. Nur bei 0 (Automatik) entscheidet das Zeitprogramm am Eingang ZP zwischen Komfort und Absenkung. Die Sperre SP und die fehlende Freigabe FR stellen den Kreis ab, unabhängig von BA.

Vorlaufsollwert. Zuerst wird der Raumsollwert bestimmt: im Komfortbetrieb der Wert am Eingang SO, im Absenkbetrieb wahlweise SO abzüglich der eingestellten Absenkung oder der eigene Sollwert am Eingang SA. Daraus und aus der Außentemperatur rechnet dieselbe Kurve wie im Baustein Heiz+Kühlkurve den Vorlaufsollwert. Steilheit, Parallelverschiebung und Fußpunkt formen die Kurve, Vorlauf minimal und maximal begrenzen das Ergebnis. Ist der Eingang VG belegt und größer als 0, übersteuert er die Kurve — die Begrenzung bleibt trotzdem in Kraft, sie schützt den Kreis.

Raumeinfluss. Der Raumeinfluss gewichtet die Abweichung zwischen Raumsollwert und gemessener Raumtemperatur. Er wirkt nur, wenn der Eingang RT verknüpft ist. Ohne Raumfühler bleibt es bei reiner Witterungsführung — der unbelegte Eingang läge bei 0 °C, und daraus würde eine gewaltige Überhöhung.

Sommerabschaltung. Aus der Außentemperatur wird ein gleitender Mittelwert gebildet, mit demselben Verfahren wie beim Baustein Durchschnitt pro Zeit. Die Mittelungsdauer ist dabei die Zeitkonstante: nach dieser Zeit hat der Mittelwert rund zwei Drittel einer Änderung übernommen. Liegt er über der Heizgrenze der gerade gültigen Betriebsart, schaltet der Kreis ab: die Pumpe geht aus, der Vorlaufsollwert auf 0 und die Wärmeanforderung fällt weg. Zurück kommt er erst, wenn der Mittelwert die Heizgrenze um die Hysterese unterschreitet und die Mindestverweilzeit abgelaufen ist. Ohne beides würde die Anlage in der Übergangszeit täglich mehrfach umschalten. Der Mittelwert wird gespeichert und läuft nach einem Neustart weiter; stand die Steuerung länger still als die Mittelungsdauer, wird er verworfen und neu eingelernt.

Frostschutz. Fällt die Außentemperatur unter die eingestellte Schwelle, läuft der Kreis an und hält die Vorlauf-Mindesttemperatur — auch bei Betriebsart Aus, bei anstehender Sperre und bei Sommerabschaltung. Genau dafür gibt es die Betriebsart „Aus": sie heißt nicht „tot". Ohne verknüpften Außenfühler gibt es keinen Frostschutz.

Schnellabsenkung. Beim Wechsel in den Absenkbetrieb bleibt die Pumpe aus, bis der Vorlauf auf den abgesenkten Sollwert gefallen ist. Der Kreis kühlt dadurch schneller aus, statt die gespeicherte Wärme weiter zu verteilen. Ohne verknüpften Eingang VL wirkt sie nicht.

Schnellaufheizung. Beim Wechsel in den Komfortbetrieb wird der Vorlaufsollwert für die eingestellte Dauer um den eingestellten Betrag erhöht, damit der Raum schneller auf Temperatur kommt. Mit einer Überhöhung von 0 entfällt sie.

Pumpe. Die Pumpe läuft im Komfort- und Absenkbetrieb sowie im Frostschutz. Nach dem Wegfall des Wärmebedarfs läuft sie die Nachlaufzeit weiter, damit die Restwärme des Kessels abgeführt wird. Nach dem Abschalten darf sie erst nach der Mindeststillstandszeit wieder anlaufen — sonst taktet sie an der Schaltschwelle. Die Betriebsstunden werden mitgezählt, gespeichert und am Ausgang BT ausgegeben.

Mischer. Der Mischer wird mit derselben Impulsbildung angesteuert wie im Baustein Mischer einfach: ein Regler bildet die Stellgröße, daraus entstehen Fahrimpulse mit Mindestpause und begrenzbarer Impulsdauer. Die Fahrtrichtung wird nie direkt umgeschaltet, dazwischen liegt immer eine kurze Pause. Die Ausgänge werden nur bei einer Änderung gesendet. Steht der Kreis, fährt der Mischer einmal über die volle Laufzeit zu. Im Kühlbetrieb (Eingang KU) dreht sich die Wirkrichtung um.

Rückmeldung des Mischerantriebs. Sind die Eingänge RA oder RZ verknüpft, wird geprüft, ob der Antrieb den Schaltbefehl angenommen hat. Passt die Rückmeldung nicht zum Ausgang, wird der Ausgang begrenzt oft erneut gesendet, der Fehlerzähler FZ hochgezählt und die Störung SR gesetzt; zieht die Rückmeldung nach, geht die Störung von selbst zurück. Überwacht wird nur die Richtung, deren Eingang verknüpft ist.

Wärmeanforderung. Solange der Kreis heizt, meldet der Ausgang AN den Bedarf und der Ausgang AT die gewünschte Vorlauftemperatur am Erzeuger — das ist der Vorlaufsollwert zuzüglich der eingestellten Überhöhung, die Wärmetauscherverluste und Mischerreserve abdeckt. Beide Ausgänge zusammen sind das Anforderungsformat, das alle Verbraucher verwenden; sie lassen sich damit sammeln und an einen Erzeuger weitergeben. Über die Form der Meldung lässt sich auf das Bit oder auf die Temperatur allein einschränken. Im Kühlbetrieb wird keine Wärme angefordert.

Antiblockierfunktion. Zum eingestellten Wochentag und zur eingestellten Stunde läuft ein Freifahrlauf: die Pumpe läuft für die eingestellte Dauer, danach fährt der Mischer einmal ganz auf und ganz zu. Beide Teile lassen sich einzeln abschalten. Der Freifahrlauf startet nur bei stehendem Kreis und wird von jedem Wärmebedarf sofort abgebrochen.

Nachstellen im Betrieb. Ob die Heizkurve passt, zeigt sich erst nach einer Heizperiode; ob die Heizgrenze richtig liegt, erst nach einem Übergang. Fünf Größen haben deshalb zusätzlich einen Eingang: Heizkurve (HK), Parallelverschiebung (HP), Raumeinfluss (RE) und die beiden Heizgrenzen (HG, HA). Ein verknüpfter Eingang hat Vorrang vor dem gleichnamigen Parameter. Damit lassen sich genau die Werte, die man erst im Betrieb beurteilen kann, auf Adressen legen und aus der Visualisierung heraus nachziehen — ohne Studio und ohne Errichter.

Diese Werte überstehen einen Neustart der Steuerung von selbst: was auf einer Gruppenadresse steht, wird von der Steuerung gespeichert und beim Hochlauf wiederhergestellt, noch bevor die Bausteine anlaufen. Geschrieben wird im Stundentakt und beim geordneten Beenden — bei einem harten Spannungsausfall kann also die letzte Stunde verloren gehen. Adressen mit einem aktiven Initialwert werden bewusst nicht gespeichert; sie starten immer mit dem projektierten Wert.

Wenn es nicht wärmer wird. Steht der Vorlaufsollwert an der Begrenzung Vorlauf maximal, bringt eine steilere Kurve nichts mehr — die Begrenzung schneidet die Erhöhung wieder ab. Der Statustext meldet das mit „Vorlauf begrenzt“. Dann ist nicht die Kurve zu flach, sondern die Begrenzung zu niedrig — und die gehört dem Errichter: sie schützt den Kreis, zum Beispiel den Estrich einer Fußbodenheizung.

Fehlender Fühler. Ist der Eingang AU nicht verknüpft — oder beim gemischten Kreis der Eingang VL —, kann der Baustein nicht arbeiten: der Ausgang SR wird gesetzt, der Statustext meldet den fehlenden Fühler und es wird eine Meldung ausgegeben.

Beispiel

Fußbodenheizung mit Mischer: Steilheit 0,6, Vorlauf minimal 20 °C, Vorlauf maximal 40 °C, Raumsollwert Komfort 21 °C, Absenkung 4 K, Heizgrenze Komfort 18 °C. Bei 0 °C Außentemperatur stellt sich ein Vorlaufsollwert von rund 33 °C ein, im Absenkbetrieb entsprechend weniger. Steigt der gleitende Außenmittelwert im Mai über 18 °C, schaltet der Kreis ab und meldet „Sommer aus"; er kommt erst zurück, wenn der Mittelwert unter 17 °C fällt und die Mindestverweilzeit von zwei Stunden abgelaufen ist.


Eingänge

AU
Außentemperatur*
Aktuelle Außentemperatur in °C. Grundlage der Heizkurve, des gleitenden Mittelwertes für die Sommerabschaltung und des Frostschutzes. Nicht verknüpft: der Ausgang Störung wird gesetzt, der Statustext meldet den fehlenden Fühler und es wird eine Meldung ausgegeben. Gerechnet wird dann mit 20 °C Außentemperatur, der Kreis bleibt also an der unteren Vorlaufbegrenzung, und es gibt keinen Frostschutz. Eine interne Verknüpfung mit einem vorgeschalteten Baustein gilt als verknüpft.
VL
Vorlauftemperatur
Gemessene Vorlauftemperatur des Kreises in °C. Istwert der Mischerregelung und Abbruchbedingung der Schnellabsenkung. Beim gemischten Kreis zwingend; nicht verknüpft: der Ausgang Störung wird gesetzt und der Mischer bleibt stehen. Beim direkten Kreis wird der Eingang nur für die Schnellabsenkung gebraucht; ist er dort nicht verknüpft, entfällt die Schnellabsenkung und es wird keine Störung gemeldet.
RT
Raumtemperatur
Optional. Gemessene Raumtemperatur in °C für den Raumeinfluss. Nicht verknüpft: der Raumeinfluss wirkt nicht, der Sollwert entsteht aus reiner Witterungsführung. Geprüft wird die Verknüpfung, nicht der Wert.
SO
Raumsollwert Komfort
Optional. Gewünschte Raumtemperatur im Komfortbetrieb in °C; sie ist zugleich der Fußpunkt der Heizkurve. Nicht verknüpft oder kleiner/gleich 0: es wird mit 20 °C gerechnet.
SA
Raumsollwert Absenkung
Optional. Eigener Raumsollwert für den Absenkbetrieb in °C. Wirkt nur, wenn der Parameter „Art der Absenkung" auf „eigener Raumsollwert (SA)" steht. Nicht verknüpft oder kleiner/gleich 0: es gilt der Komfortsollwert abzüglich der eingestellten Absenkung.
BA
Betriebsart
Optional. 0 = Automatik (das Zeitprogramm ZP entscheidet), 1 = Komfort, 2 = Absenkung, 3 = Frostschutz, 4 = Aus. Bei 1 bis 4 wird ZP nicht ausgewertet. Der Frostschutz wirkt auch bei 4. Nicht verknüpft: Automatik.
ZP
Zeitprogramm
Optional. Wird nur bei Betriebsart 0 (Automatik) ausgewertet: 0 schaltet auf Absenkung, ungleich 0 auf Komfort. Üblicher Lieferant ist eine Wochenuhr. Nicht verknüpft: Komfortbetrieb.
FR
Freigabe
Optional. Ungleich 0 gibt den Kreis frei, 0 sperrt ihn: die Pumpe geht aus, der Vorlaufsollwert auf 0, die Wärmeanforderung fällt weg. Der Frostschutz wirkt trotzdem. Nicht verknüpft: der Kreis ist freigegeben.
SP
Sperren
Optional. Ungleich 0 sperrt den Kreis wie eine fehlende Freigabe; 0 gibt ihn frei. Der Frostschutz wirkt trotzdem. Nicht verknüpft: nie gesperrt.
KU
Kühlbetrieb
Optional. Ungleich 0 schaltet auf Kühlbetrieb: der Sollwert entsteht aus der Kühlkurve, die Wirkrichtung des Mischers dreht sich um, die Sommerabschaltung entfällt und es wird keine Wärme angefordert. Den Eingang liefert üblicherweise der Baustein Heizen/Kühlen Umschaltung. Nicht verknüpft: Heizbetrieb.
VG
Vorlaufsollwert Vorgabe
Optional. Ein Wert größer 0 übersteuert die Kurve und wird unmittelbar zum Vorlaufsollwert; Vorlauf minimal und maximal bleiben in Kraft. Gedacht für ein übergeordnetes Programm, das den Vorlauf selbst vorgibt. Nicht verknüpft oder 0: es gilt die Kurve.
RA
Rückmeldung Auf
Optional. Rückmeldung des Mischerantriebs für die Richtung Auf. Nimmt sie den Wert des Ausgangs VA nicht innerhalb der Überwachungszeit an, wird der Ausgang erneut gesendet und eine Störung gemeldet. Nicht verknüpft: keine Überwachung dieser Richtung.
RZ
Rückmeldung Zu
Optional. Dasselbe für die Richtung Zu und den Ausgang VZ. Nicht verknüpft: keine Überwachung dieser Richtung.
HK
Heizkurve
Optional. Steilheit der Kurve, im Kühlbetrieb die der Kühlkurve. Ein Wert ungleich 0 hat Vorrang vor dem Parameter „Steilheit“. Eine 0 gilt als „Wert noch nicht eingetroffen“: dann bleibt es beim Parameter — eine Steilheit von 0 wäre sinnlos und der Kreis liefe praktisch ohne Kurve. Nicht verknüpft: es gilt der Parameter.
HP
Parallelverschiebung
Optional. Verschiebt die ganze Kurve nach oben oder unten. Ist der Eingang verknüpft, hat er Vorrang vor dem Parameter — auch mit dem Wert 0, denn 0 heißt hier „keine Verschiebung“ und ist ein gültiger Wert. Nicht verknüpft: es gilt der Parameter.
RE
Raumeinfluss
Optional. Gewichtung der Abweichung zwischen Raumsollwert und Raumtemperatur in Prozent. Ist der Eingang verknüpft, hat er Vorrang vor dem Parameter — auch mit dem Wert 0, denn 0 heißt „reine Witterungsführung“. Wirkt weiterhin nur, wenn auch der Eingang RT verknüpft ist. Nicht verknüpft: es gilt der Parameter.
HG
Heizgrenze Komfort
Optional. Liegt der gleitende Außenmittelwert darüber, schaltet der Kreis im Komfortbetrieb ab. Ein Wert ungleich 0 hat Vorrang vor dem Parameter; eine 0 gilt als „Wert noch nicht eingetroffen“. Nicht verknüpft: es gilt der Parameter.
HA
Heizgrenze Absenkung
Optional. Dieselbe Grenze für den Absenkbetrieb, sonst wie HG. Nicht verknüpft: es gilt der Parameter.

Ausgänge

PU
Pumpe
1, solange die Kreispumpe laufen soll — im Komfort- und Absenkbetrieb, im Frostschutz, während der Nachlaufzeit und während des Freifahrlaufs. Sonst 0.
VA
Mischer auf
Fahrimpuls in Richtung Auf. Beim direkten Kreis bleibt der Ausgang unbeschrieben.
VZ
Mischer zu
Fahrimpuls in Richtung Zu. Beide Richtungen stehen nie gleichzeitig an. Beim direkten Kreis bleibt der Ausgang unbeschrieben.
MP
Mischerstellung
Gerechnete Mischerstellung in Prozent, 0 bis 100. Ein Schätzwert aus den gefahrenen Impulsen, keine Messung.
VS
Vorlaufsollwert
Gültiger Vorlaufsollwert in °C. 0, wenn der Kreis aus, gesperrt oder sommerabgeschaltet ist.
AN
Wärmeanforderung
1, solange der Kreis Wärme braucht, danach noch für die Nachlaufzeit der Anforderung. Bleibt bei der Form „nur Temperatur" auf 0.
AT
Anforderung Temperatur
Gewünschte Vorlauftemperatur am Erzeuger in °C: Vorlaufsollwert zuzüglich der Überhöhung. Bleibt bei der Form „nur Bit" auf 0.
ST
Statustext
Klartext des aktuellen Zustands für eine Textanzeige, zum Beispiel „Komfort 21.0", „Absenkung 17.0, Schnellabsenkung", „Sommer aus (MW 18.4 C)“, „Komfort 21.0, Vorlauf begrenzt", „Frostschutz", „Aus, Freifahrlauf". Die Adresse muss vom Typ Zeichenkette sein.
SR
Störung
1, solange ein Fühler fehlt oder eine Rückmeldung des Mischerantriebs ausbleibt. Sonst 0.
BT
Betriebsstunden Pumpe
Laufzeit der Kreispumpe in Stunden. Der Wert wird gespeichert und nach einem Neustart weitergeführt.
FZ
Fehlerzähler
Anzahl der ausgebliebenen Rückmeldungen des Mischerantriebs seit dem Start.

Parameter

Kreis
Gemischt oder direkt. Beim direkten Kreis bleiben die Mischerausgänge stumm und die Mischerparameter werden ausgeblendet. Vorgabe: gemischt.
Steilheit
Steilheit der Heizkurve. Je größer der Wert, desto stärker steigt die Vorlauftemperatur bei fallender Außentemperatur. Richtwerte: Fußbodenheizung 0,4 bis 0,8, Radiatoren 1,2 bis 1,8. Vorgabe 1,2. Ein verknüpfter Eingang HK hat Vorrang.
Parallelverschiebung
Verschiebt die ganze Kurve um diesen Betrag nach oben oder unten. Vorgabe 0 K. Ein verknüpfter Eingang HP hat Vorrang.
Fußpunkt
Gewünschte Vorlauftemperatur bei 20 °C Außentemperatur. Vorgabe 0 — dann bleibt die Kurve unverändert und ihr Fußpunkt liegt auf dem Raumsollwert.
Vorlauf minimal / maximal
Untere und obere Begrenzung des Vorlaufsollwertes. Das Maximum schützt den Kreis, etwa den Estrich einer Fußbodenheizung, und begrenzt auch die Vorgabe am Eingang VG. Vorgabe 20 °C und 50 °C.
Raumeinfluss
Gewichtung der Abweichung zwischen Raumsollwert und Raumtemperatur in Prozent. Wirkt nur bei verknüpftem Eingang RT. Vorgabe 0 — also reine Witterungsführung, das bisherige Verhalten einer Heizkurve ohne Raumfühler. Ein verknüpfter Eingang RE hat Vorrang.
Art der Absenkung
Entweder um einen Betrag in Kelvin oder auf den eigenen Raumsollwert am Eingang SA. Vorgabe: um Betrag.
Absenkung
Betrag, um den der Raumsollwert im Absenkbetrieb verringert wird. Vorgabe 4 K.
Schnellabsenkung
Beim Wechsel in die Absenkung bleibt die Pumpe aus, bis der Vorlauf auf den abgesenkten Sollwert gefallen ist. Vorgabe aus.
Schnellaufheizung Überhöhung / Dauer
Beim Wechsel in den Komfortbetrieb wird der Vorlaufsollwert für die eingestellte Dauer um diesen Betrag erhöht. Vorgabe 0 K, also keine Schnellaufheizung.
Heizgrenze Komfort / Absenkung
Liegt der gleitende Außenmittelwert über der Grenze der gerade gültigen Betriebsart, schaltet der Kreis ab. Vorgabe 18 °C und 15 °C. Ein verknüpfter Eingang HG/HA hat Vorrang.
Mittelungsdauer
Zeitkonstante des gleitenden Außenmittelwertes in Stunden. Vorgabe 24 h.
Hysterese Heizgrenze
Der Kreis kommt erst zurück, wenn der Mittelwert die Heizgrenze um diesen Betrag unterschreitet. Vorgabe 1 K.
Mindestverweilzeit
Mindestzeit, die die Sommerabschaltung gehalten wird, bevor sie wieder wechseln darf. Vorgabe 120 min.
Frostschutz Außentemperatur
Liegt die Außentemperatur darunter, läuft der Kreis auch bei Betriebsart Aus, bei Sperre und bei Sommerabschaltung an. Vorgabe 3 °C.
Frostschutz Vorlauf
Vorlaufsollwert, den der Kreis im Frostschutz hält. Vorgabe 15 °C.
Pumpe Nachlaufzeit
So lange läuft die Pumpe weiter, nachdem der Wärmebedarf weggefallen ist. Vorgabe 300 s.
Pumpe Mindeststillstand
Nach dem Abschalten darf die Pumpe erst nach dieser Zeit wieder anlaufen. Vorgabe 60 s.
Antiblockierfunktion Pumpe / Mischer
Was der Freifahrlauf bewegt. Beides lässt sich einzeln zuschalten. Vorgabe: beides aus.
Antiblockierfunktion Wochentag / Uhrzeit / Dauer
Wann der Freifahrlauf startet und wie lange die Pumpe dabei läuft. Der Mischer fährt danach einmal über seine Laufzeit ganz auf und ganz zu. Vorgabe Sonntag, 10 Uhr, 60 s.
Mischer Laufzeit
Laufzeit des Mischerantriebs von Endlage zu Endlage. Vorgabe 120 s.
Mischer Verstärkung P / Integral I
Reglerparameter der Mischerregelung. Vorgabe 10,0 und 0,0.
Mischer PWM Zeit / min. Pause / max. Puls
Länge eines Impulszyklus, kürzeste Pause zwischen zwei Impulsen und längster einzelner Fahrimpuls. Vorgabe 60 s, 15 s und 0 s (keine Begrenzung).
Mischer Hysterese
Erst ab dieser Abweichung zwischen Soll- und Istwert wird gefahren. Vorgabe 1 °.
Zeit Überwachung Rückmeldung
Zeit, in der die Rückmeldung den Wert des Ausgangs annehmen muss. Wirkt nur bei verknüpftem Rückmelde-Eingang. Vorgabe 10 s.
Zeit Wiederholung senden
Abstand, in dem der Ausgang nach einer Störung erneut gesendet wird. Vorgabe 30 s.
Max. Wiederholungen
Anzahl der Wiederholungen je Störung. 0 = unbegrenzt. Vorgabe 3.
Anforderung Überhöhung
Wird auf den Vorlaufsollwert aufgeschlagen und als Anforderung an den Erzeuger gemeldet. Deckt Wärmetauscherverluste und Mischerreserve ab. Vorgabe 5 K.
Anforderung Nachlauf
So lange bleibt die Anforderung stehen, nachdem der Wärmebedarf weggefallen ist. Vorgabe 0 s.
Form der Meldung
Bit und Temperatur, nur das Bit oder nur die Temperatur. Vorgabe: Bit und Temperatur.

Siehe auch: Heiz+Kühlkurve, Mischer einfach, Heizen/Kühlen Umschaltung, Wochenuhr, Durchschnitt pro Zeit.

Siehe auch allgemeine Parameter aller Funktionsbausteine.