Block Energie
Manager| Funktionsbaustein
für das Energiemanagement eines Hauses mit Photovoltaik. Hauptverbraucher
sind die Wärmepumpe (Heizung), die Ladestation (Wallbox) und ein
stufenlos geregelter Heizstab für die Warmwasserbereitung. Der
Baustein gehört zum Bedienelement Block
Energie Manager und muss mit diesem verknüpft werden. Der erzeugte bzw. ins Netz exportierte PV-Überschuss wird in folgender Prioritätenreihenfolge verteilt:
Ladestation (Wallbox): Die Ladestation wird freigegeben, sobald mehr als der Sollwert Ladeleistung Minimum (Default 4 kW) ins Netz exportiert wird. Danach werden die Ausgänge Wallbox Freigabe und Wallbox Leistung kW ausgegeben und die Ladeleistung so geregelt, dass der Überschuss aufgebraucht wird, begrenzt auf Ladeleistung Minimum/Maximum (Default 4 / 15 kW). Die Heizung behält Vorrang, da der Netzexport den Verbrauch der Wärmepumpe bereits berücksichtigt. PV-Heizstab Warmwasser: Der stufenlos geregelte Heizstab nutzt den verbleibenden Export für die Warmwasserbereitung, solange die Warmwassertemperatur unter der Solltemperatur PV (Default 65 °C) liegt. Er wird so geregelt, dass eine kleine Export-Reserve (Sollwert Netz Minimum, Default 0,8 kW) erhalten bleibt, damit Heizung und Wallbox Vorrang behalten. Im Handbetrieb (Ein) wird auf die Solltemperatur Hand (Default 45 °C) geheizt. Sinkt die Warmwassertemperatur unter die Mindesttemperatur (Default 40 °C), wird unabhängig vom PV-Überschuss mit 100 % geheizt (Frostschutz). Einschaltverzögerung: Alle drei Verbraucher haben eine Einschaltverzögerung von 5 Minuten: Die jeweilige Freigabebedingung muss durchgehend so lange anstehen, bevor freigegeben wird. Damit wird häufiges Ein-/Ausschalten bei kurzen Lastwechseln oder Wolkenfenstern vermieden. Der Kälteschutz der Heizung (Raumtemperatur unter Mindesttemperatur) überbrückt die Verzögerung und gibt sofort frei. Die Sollwerte und die Betriebsart je Verbraucher (Automatik / Ein / Aus) werden in den Einstellungen des Bedienelements festgelegt (siehe Sollwerte). Tipp: An den verwendeten Ein- und Ausgängen müssen Variablen verknüpft werden, da diese zur Regelung und zur Anzeige am Bedienelement benötigt werden. |
Siehe auch allgemeine Parameter aller Funktionsbausteine.