Eine PV-Anlage liefert mittags am meisten - verbraucht wird oft am Abend. Was nicht selbst genutzt wird, geht meist für wenig Geld ins Netz.
Die Steuerung kennt Erzeugung, Netz, Speicher und die großen Verbraucher. Sie verteilt den Überschuss nach Priorität, fährt den Speicher nach Strompreis und Prognose und lädt das Auto mit Sonnenstrom.
Alles läuft lokal in der Steuerung - mit fertigen Bausteinen aus dem Bereich „Energiemanagement“.
Der Energie-Manager verteilt den PV-Überschuss in fester Reihenfolge: Wärmepumpe, dann Wallbox, dann Heizstab. Jeder Verbraucher bekommt, was die höhere Stufe übrig lässt.
Die Wallbox wird so geregelt, dass der Überschuss aufgebraucht wird. Der stufenlose Heizstab nimmt den Rest - lässt aber eine kleine Reserve, damit Heizung und Wallbox Vorrang behalten.
Das Bedienelement zeigt Produktion, Netz, Verbrauch und die Autarkie, auf Wunsch den Speicher und bis zu fünf Verbraucher mit eigener Beschriftung.
Die Werte werden stündlich in der Steuerung aufgezeichnet. Die Auswertung zeigt Stunden, Tage, Wochen bis zum Jahr - samt Ersparnis und Ertrag nach den eingestellten Preisen.
| Energie | wird bewertet mit |
|---|---|
| Laden aus dem Netz | Bezugspreis ÷ Wirkungsgrad |
| Laden aus PV | Einspeisepreis ÷ Wirkungsgrad - der entgangene Erlös |
| Eigenverbrauch | vermiedener Bezugspreis |
| Einspeisen | Einspeisepreis |
Börsenpreise der EPEX Spot für heute und morgen, ohne Zugangsschlüssel. Der Folgetag steht ab etwa 14:00 Uhr bereit.
Die Ergebnisse der Day-Ahead-Auktion von der europäischen Transparenzplattform, für heute und morgen.
Liefert zwei Preisreihen - Bezug und Einspeisung - im Takt von 15 oder 60 Minuten, je nach Tarif.
Der Speicher Optimierer übernimmt die Preisreihe intern. Umsatzsteuer und Aufschlag machen aus dem Börsenpreis den echten Preis.
Aus Sonnenstand, Ausrichtung, Neigung und Leistung jedes Strings rechnet der Baustein den Ertrag für den Rest des Tages und die nächsten drei Tage - auf Wunsch mit Bewölkungsvorhersage.
Dann vergleicht er laufend mit der echten PV-Leistung: an klaren Stunden lernt er den Erzeugungsfaktor (Verschmutzung, Alterung, Verschattung), an bewölkten den Bewölkungsfaktor.
Z.B. Shelly Pro 3EM: je Phase Spannung, Strom und Leistung, Zählerstände für Bezug und Einspeisung.
Lokal über das Heimnetz gesteuert; nimmt den Sollwert des Speicher Optimierers direkt an.
Liest auch ältere Wechselrichter aus, die noch kein Modbus kennen. Neuere Geräte laufen über Modbus.
Höchster Strom je Phase. Wird er überschritten, regelt der Baustein die Wallboxen zurück - schnell genug, bevor die Sicherung auslöst.
Stufenloser Heizstab 0-100 % nach Überschuss. Ein Taster heizt einmalig auf den Sollwert auf.
Schaltet Verbraucher in Stufen zu, sobald der Überschuss für die nächste Stufe reicht.
Eine Filterpumpe soll 8 Stunden laufen: tagsüber bei Überschuss, der Rest am Abend.
Ein PI-Regler hält die gemessene Helligkeit auf dem Sollwert - über einen oder mehrere Ausgänge.
Wärmepumpe, Wallbox, Heizstab - der Überschuss wird verteilt.
Leicht überheizen, statt billig einzuspeisen.
Fahrplan aus Preisen, Prognose und Ladezustand.
Die PV-Vorhersage gleicht sich mit dem echten Ertrag ab.
KEBA, go-e, NRGkick direkt - alle anderen über OCPP.
Autarkie, Ersparnis und Verlauf in der APP.